Mit Meisterwissen in die Zukunft der Landwirtschaft
Die Meisterausbildung in der Land- und Forstwirtschaft ist die Basis für die optimale Entwicklung eines bäuerlichen Betriebs. Der Kurs hilft dabei, den eigenen Betrieb gut für die Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten aufzustellen. In Oberösterreich schlossen in der Bildungssaison 2025/26 insgesamt 101 Meisterinnen und Meister ihre landwirtschaftliche Berufsausbildung mit der Meisterprüfung ab. Viele zukünftige landwirtschaftliche Betriebsleiter nehmen die Möglichkeit wahr, in der Meisterausbildung die Kennzahlen und Daten ihres Betriebes genau zu analysieren und in der Meisterarbeit ein Betriebsentwicklungskonzept zu erarbeiten.
„Unsere neuen 101 Meisterinnen und Meister gehören zur Zukunft der heimischen Land- und Forstwirtschaft. Sie verbinden fachliches Können mit unternehmerischem Denken und schaffen damit die Grundlage für starke Betriebe und einen lebendigen ländlichen Raum. Mit ihrer Ausbildung haben sie bewiesen, dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und ihre Betriebe erfolgreich weiterzuentwickeln. Zu dieser großartigen Leistung gratuliere ich herzlich“, so Agrar-Landesrätin Michaela Langer.
In der abgelaufenen Bildungssaison haben 12 Meisterinnen und 55 Meister den mehrjährigen Meisterkurs Landwirtschaft abgeschlossen. In der Forstwirtschaft können wir 18 neue Meister, im Fachgebiet Gartenbau drei Meisterinnen und in der Fischereiwirtschaft eine Meisterin und 12 Meister begrüßen.
„Die Meisterausbildung vermittelt nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern stärkt auch die unternehmerischen Fähigkeiten unserer Bäuerinnen und Bauern. Wer seinen Betrieb langfristig erfolgreich führen will, braucht ein klares Konzept, betriebswirtschaftliches Verständnis und Innovationsbereitschaft – genau das wird in der Meisterausbildung gefördert. Deshalb bin ich überzeugt, dass sie der Schlüssel für eine erfolgreiche und zukunftsorientierte Betriebsentwicklung ist“, betont LK OÖ-Vizepräsidentin Rosemarie Ferstl.