Landwirtschaftliche Ausbildungen boomen
Die LFA als nachgelagerte
Behörde des Landes OÖ
mit Sitz bei der Landwirtschaftskammer
ist sozialpartnerschaftlich
zwischen
Landwirtschaftskammer und
Landarbeiterkammer angesiedelt.
Am 21. April 2026 wurde
unter der Vorsitzenden, LK-Vizepräsidentin
Rosemarie Ferstl, die
Sitzung abgehalten. Dabei wurde
das neue Mitglied der LAK OÖ,
die zweite Vizepräsidentin Viktoria
Wöckl aus Molln, angelobt.
Auf der Tagesordnung standen
der Jahresabschluss 2025, der Tätigkeitsbericht
2025 und der Bericht
des Geschäftsführers.
Die Lehrlings- und Fachausbildungsstelle
OÖ ist für die 16
land- und forstwirtschaftlichen
Berufe die zuständige Ausbildungsbehörde
und wickelt mit
verschiedenen Ausbildungspartnern
unterschiedliche Berufsausbildungen
ab.
Es werden jedes Jahr rund
1.500 Facharbeiterbriefe von der
LFA OÖ ausgestellt. Über 700
Teilnehmerinnen und Teilnehmer
traten bei den Facharbeiterprüfungen
an und wurden diesen
abgenommen, Zeugnisse erstellt
und dokumentiert. In der
Meisterausbildung sind in den
einzelnen Ausbildungsabschnitten
immer zwischen 250 und 290
Meisterkandidaten zu betreuen.
2025 wurden für die Lehrlingsausbildung
21 Lehrbetriebsanerkennungen
mit 26 Ausbildungsberechtigungen
ausgestellt. Es
befinden sich derzeit 65 Jugendliche
in der dualen Ausbildung.
Die Lehrbetriebe werden von der
LFA auch im Bereich der Lehrbetriebsförderung
unterstützt. Sehr
erfreulich ist, dass es heuer – seit
einigen Jahren – wieder eine eigene
Berufsschule für die Anschlusslehre
Forstwirtschaft in
der Fachschule Burgkirchen gibt.
Dies ist dank der Unterstützung
des landwirtschaftlichen Schulwesens,
vertreten durch Johann
Plakolm, möglich. Voraussetzung
für diese Berufsschule in OÖ sind
mindestens zwölf Jugendliche,
die sich nach der dreijährigen
landwirtschaftlichen Fachschule
daheim am elterlichen Betrieb
oder bei einem Forstbetrieb für
eine einjährige Anschlusslehre
Forstwirtschaft entscheiden. Die
Jugendlichen haben damit innerhalb
von vier Jahren zwei Facharbeiterbriefe
(Landwirtschaft
und Forstwirtschaft). Im Anschluss
berichtete Plakolm über
das landwirtschaftliche Schulwesen.
Künftig gibt es statt 15 landwirtschaftliche
Schulstandorte
nur mehr 13 Standorte. Derzeit
ist die Finalisierung des Neubaus
ABZ Waizenkirchen voll im Gange.
Ab Herbst 2026 soll der Bezug
erfolgen.