Kommentar: Schwierige Gemengelage!
Die Gemengelage in unserer
Branche ist derzeit mehr
als herausfordernd: Die Signale
aus dem Nahen Osten
sind wenig positiv, was Situationsentschärfung,
Öffnung
der Straße von Hormus
und letztendlich Kostenreduktion
betrifft. Das
wäre bei den wenig berauschenden
Erzeugerpreisen
in den meisten Bereichen
aber dringend notwendig.
Gleichzeitig fehlt allerorts
Regen und auch die Staatskassen
sind nach diversen
von außen hereinbrechenden
Krisen – von Corona
bis Ukraine- und Iran-Krieg
– quasi ausgetrocknet. Manche
in der Bundesregierung
unterliegen außerdem einem
oftmals ideologisch
befeuerten Irrglauben, dass
„in der Landwirtschaft eh
alles gefördert wird“ und
dort mehr gekürzt werden
könnte als woanders. Obwohl
eigentlich in unsere
Betriebe investiert werden
müsste, kämpfen wir tagtäglich
darum, dass uns
nicht noch mehr Luft genommen
und nicht bei
Bauerngeldern gespart
wird. Da Preis-Kosten-Ausgleich
durch öffentliches
Geld somit wenig realistisch
ist, gibt es nur einen
Weg nach vorne: dringende
Änderungen am Markt und
Reduktion von Auflagen,
die Kosten verursachen.