Kommentar: Fair Play auch für die Landwirtschaft?
Klare Spielregeln, ein respektvoller
Umgang miteinander
und schlussendlich
faire Preise sind die
Grundlagen für einen
funktionierenden Markt.
Auf keinen Fall fair ist es,
wenn regionale Produzenten
durch fragwürdige Billigimporte
und Handelsabkommen
benachteiligt
werden. Wer nachhaltig
arbeitet, auf Tierwohl
achtet und die Umwelt
schützt muss dafür auch
fair entlohnt werden.
Auch Konsumentinnen
und Konsumenten tragen
dabei eine große Verantwortung
indem sie bewusst
heimische Produkte
kaufen. Fair play bedeutet
aber nicht nur Wettbewerb
nach gleichen Regeln. Es
bedeutet auch Zusammenhalt,
Ehrlichkeit und gegenseitige
Unterstützung.
Zurzeit wird nicht von
allen Marktteilnehmern
fair gespielt und bewusst
auf taktische Fouls gesetzt.
Beim Fußball gibt es dafür
gelbe und rote Karten.
Nur wenn alle Beteiligten
– Landwirtschaft, Handel
und Gastronomie, Konsumentinnen
und Politik
– fair handeln, kann die
österreichische Landwirtschaft
auch in Zukunft erfolgreich
sein.