Kesseltausch wird wieder gefördert
Ab 2. November können sich private Haushalte und auch Bäuerinnen und Bauern für ihre Wohnhäuser wieder für den „Kesseltausch 2026“ registrieren und eine Förderung für den Umstieg von einer fossilen Heizung auf Nah- oder Fernwärme, eine Holzzentralheizung oder eine Wärmepumpe beantragen. Berücksichtigt werden Lieferungen und Leistungen ab dem 7. Oktober. „Mit dem Neustart des Kesseltauschs stellen wir sicher, dass Haushalte ihren Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme noch in diesem Jahr fortsetzen können. Jeder getauschte fossile Kessel trägt dazu bei, Treibhausgasemissionen zu reduzieren“, betont Bundesminister Norbert Totschnig.
Für den Umstieg von fossilen Heizsystemen wurden folgende Förderungspauschalen festgesetzt:
- 4.000 Euro für den Anschluss an Nah- oder Fernwärme
- 5.000 Euro für Wärmepumpen
- 6.000 Euro für Holzheizungen
Der Bohrbonus für Wärmepumpen sowie der Solarbonus bleiben bestehen. Nachdem für 2026 vorgesehene Budgetmittel Mitte des Jahres ausgeschöpft waren, sind durch Projektstornierungen wieder Genehmigungsmöglichkeiten für 2026 frei geworden. Damit können private Haushalte noch vor dem Start der Sanierungsoffensive 2027 wieder beim Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem unterstützt werden. Für die Fördermaßnahme 2027 können dann die neuen Förderanträge ab 4. Jänner 2027 gestellt werden.
Näheres unter https://sanierungsoffensive.gv.at.