Jagd macht Schule
Für den verantwortungsvollen
Umgang mit
der Natur sowie für die nachhaltige
Bewirtschaftung der
heimischen Wildbestände
bedarf es einer soliden Ausbildung
für die nächste Generation
an Jägerinnen und
Jägern. Die oberösterreichischen
Landwirtschaftlichen
Berufs- und Fachschulen setzen
hier gemeinsam mit dem
OÖ Landesjagdverband ein
Zeichen: Mit einer praxisnahen
und fundierten Jungjägerausbildung
erhalten interessierte
Schülerinnen und
Schüler eine jagdliche Qualifikation
auf hohem fachlichem
Niveau. Erfahrene Ausbildnerinnen
und Ausbildner vermitteln
umfassende Kenntnisse
in Wildökologie, Waffenkunde,
Jagdrecht sowie Natur- und
Umweltschutz. Die angehenden
Jungjägerinnen und Jungjäger
erhalten im Rahmen der
Ausbildung nicht nur theoretisches
Wissen, sondern auch
einen direkten Einblick in die
Praxis. Exkursionen, Reviergänge
und praxisorientierte
Übungen ergänzen den Unterricht
und sorgen für einen optimalen
Einstieg in die jagdliche
Praxis. „Mit dieser Ausbildung
schaffen wir die Grundlage
für ein bewusstes und respektvolles
Miteinander. Unsere
Landwirtschaftlichen Berufs-
und Fachschulen leisten
damit gemeinsam mit dem
OÖ Landesjagdverband einen
wichtigen Beitrag zur Ausbildung
junger Menschen, die
Verantwortung für den ländlichen
Raum übernehmen wollen“,
betont Landesrätin Michaela
Langer-Weninger.
Auch für den Geschäftsführer
des OÖ Landesjagdverbandes,
Christopher Böck, ist
die fachübergreifende Ausbildung
ein zentraler Schlüssel
für nachhaltige Landnutzung:
„Primäre Landnutzer wie Bauern,
Jäger und Fischer müssen
möglichst viel über die Zusammenhänge
der Fauna und
Flora in unserer Kulturlandschaft
wissen, um nicht nur
auf dem Papier nachhaltig zu
wirtschaften.“
„Die Ausbildung und die
kommissionelle Prüfung in
die Schule zu integrieren, hat
sich bestens bewährt und erfüllt
den Anspruch, angehenden
Landwirtinnen und
Landwirten jagdliche Grundlagen
zu vermitteln“, erklärt
Landesjägermeister Herbert
Sieghartsleitner.