Getreidevirosenmonitoring an Ausfallgetreide
Die Untersuchungen zeigen, dass die Virusbelastung an Ausfallgetreidepflanzen im Vergleich zu den letzten Jahren wesentlich geringer ist. Deshalb ist heuer von einem reduzierten Ausgangsrisiko auszugehen. Entscheidend für das tatsächliche Infektionsgeschehen bleiben jedoch die Herbstwitterung sowie die Aktivität der Virusüberträger. Bei warmen Temperaturen im Herbst sind die Virusüberträger (Blattläuse und Zikaden) noch sehr mobil und aktiv, wodurch es zur Virenübertragung kommen kann. Erst strengere Fröste führen zum Absterben der Blattlauspopulationen im Bestand.
Extreme Frühsaaten bedeuten grundsätzlich immer ein höheres Infektionsrisiko, da junge Bestände länger den noch aktiven Virusüberträgern ausgesetzt sind. Ein späterer Anbau bei moderaten Herbsttemperaturen ist in diesem Zusammenhang ratsam. Weiters empfiehlt es sich, das Vorkommen von Virusvektoren in den Beständen zu beobachten.
Extreme Frühsaaten bedeuten grundsätzlich immer ein höheres Infektionsrisiko, da junge Bestände länger den noch aktiven Virusüberträgern ausgesetzt sind. Ein späterer Anbau bei moderaten Herbsttemperaturen ist in diesem Zusammenhang ratsam. Weiters empfiehlt es sich, das Vorkommen von Virusvektoren in den Beständen zu beobachten.