EU-Maisernte bricht ein & Nassmaispreise in NÖ
In Frankreich wird die Maisernte mit 7,6 Mio. t auf den niedrigsten Stand seit mehr als 20 Jahren geschätzt. Das entspricht einem Rückgang von fast 50 % gegenüber der Ernte 2025.
In Ungarn dürfte sich die Ernte nach dem bereits schwachen Vorjahr auf rund 2,5 Mio. t reduzieren. In sehr guten Jahren liegt die ungarische Maisproduktion bei 8 bis 9 Mio. t. In Ausnahmejahren – wie z.B. im Jahr 2014 - wurden sogar über 9 Mio. t erreicht.
Polen steigt mit einer erwarteten Ernte auf etwa 9 Mio. t zum größten Maisproduzenten der EU auf. Dies bedeutet ein deutliches Plus gegenüber der Ernte 2025 von ca. 8,4 Mio. t. Allerdings erschwert Niedrigwasser die Binnenschifffahrt, wodurch mehr Mais über Schiene und Straße transportiert werden muss.
Der Internationale Getreiderat (IGC) warnt vor einer angespannten Versorgungslage und weiter sinkenden Lagerbeständen. Der Importbedarf der EU dürfte heuer deutlich steigen. Marktbeobachter rechnen mit Maisimporten in die EU von 23 bis 27 Mio. t und damit um etwa 20 bis 35 % mehr als im Vorjahr.
Jungbunzlauer Austria AG belässt für kommende Woche (KW40) den „Basispreis“ für 14 %igem Mais bei 240 €/t frei Werk. Rechnet man diesen auf 30 % Feuchte um, ergibt sich ein Nassmaispreis von rund 189 €/t excl. frei Werk Pernhofen. Je nach Preisniveau liegen die Zu- und Abschläge für Unter- bzw. Überfeuchte derzeit um die 3,2 €/t excl. je Prozentpunkt.
Agrana Stärke GmbH belässt den Maispreis bei 232 €/t excl. (Basis 14 %); daraus ergibt sich ein Erzeugerpreis von rund 183 €/t excl. Ust. bei 30 %igem Nassmais frei Rübenplatz. Wird die Ware direkt zum Werk Pischelsdorf geliefert, wird ein Nassmaispreis von rund 189 €/t excl. Ust. bei 30 % Feuchte gezahlt.
Die Trockenmaispreise konnten die letzten Tage wieder deutlich zulegen. Der Körnermaiskontrakt (November 2026) an der Euronext (Matif) wird aktuell bei rund 276 €/t gehandelt. An der Produktenbörse in Wien notiert EU-Mais (DAP OÖ) bei 275 €/t.
In Ungarn dürfte sich die Ernte nach dem bereits schwachen Vorjahr auf rund 2,5 Mio. t reduzieren. In sehr guten Jahren liegt die ungarische Maisproduktion bei 8 bis 9 Mio. t. In Ausnahmejahren – wie z.B. im Jahr 2014 - wurden sogar über 9 Mio. t erreicht.
Polen steigt mit einer erwarteten Ernte auf etwa 9 Mio. t zum größten Maisproduzenten der EU auf. Dies bedeutet ein deutliches Plus gegenüber der Ernte 2025 von ca. 8,4 Mio. t. Allerdings erschwert Niedrigwasser die Binnenschifffahrt, wodurch mehr Mais über Schiene und Straße transportiert werden muss.
Der Internationale Getreiderat (IGC) warnt vor einer angespannten Versorgungslage und weiter sinkenden Lagerbeständen. Der Importbedarf der EU dürfte heuer deutlich steigen. Marktbeobachter rechnen mit Maisimporten in die EU von 23 bis 27 Mio. t und damit um etwa 20 bis 35 % mehr als im Vorjahr.
Jungbunzlauer Austria AG belässt für kommende Woche (KW40) den „Basispreis“ für 14 %igem Mais bei 240 €/t frei Werk. Rechnet man diesen auf 30 % Feuchte um, ergibt sich ein Nassmaispreis von rund 189 €/t excl. frei Werk Pernhofen. Je nach Preisniveau liegen die Zu- und Abschläge für Unter- bzw. Überfeuchte derzeit um die 3,2 €/t excl. je Prozentpunkt.
Agrana Stärke GmbH belässt den Maispreis bei 232 €/t excl. (Basis 14 %); daraus ergibt sich ein Erzeugerpreis von rund 183 €/t excl. Ust. bei 30 %igem Nassmais frei Rübenplatz. Wird die Ware direkt zum Werk Pischelsdorf geliefert, wird ein Nassmaispreis von rund 189 €/t excl. Ust. bei 30 % Feuchte gezahlt.
Die Trockenmaispreise konnten die letzten Tage wieder deutlich zulegen. Der Körnermaiskontrakt (November 2026) an der Euronext (Matif) wird aktuell bei rund 276 €/t gehandelt. An der Produktenbörse in Wien notiert EU-Mais (DAP OÖ) bei 275 €/t.