Einforstungsverband blickt auf 80-jährige Geschichte
Am 15. März hielt der Einforstungsverband
seine 80. Generalversammlung
am Wald-Campus
in Traunkirchen ab. Verbands-
Geschäftsführer Florian
Past fasste im Bericht zum Geschäftsjahr
2025 die wichtigsten
Ereignisse zusammen. Die Beratungsleistungen
konnten gegenüber
dem Vorjahr um 11 Prozent
auf 245 Beratungen gesteigert
werden, wobei der Schwerpunkt
auf die Holzbezugsrechte entfiel.
Zudem wurden die Mitglieder
in 16 Verfahren vertreten,
welche überwiegend auf den Bereich
der Ablösung und Übertragung
von Einforstungsrechten
entfielen. Neben dem Tagesgeschäft
hat sich der Verband mit
der Prüfung von Gesetzesnovellen
und Verordnungsentwürfen
befasst. Zudem wurden die Mitglieder
sowie Interessierte im
Zuge zahlreicher Vorträge bei
Versammlungen sowie an Bildungseinrichtungen
informiert.
Neuwahlen
Da die fünfjährige Funktionsperiode
im Jahr 2026 zu Ende geht,
mussten Neuwahlen abgehalten
werden. Obmann Friedrich
Spitzer wurde zum Verbandsobmann
sowie Nikolaus Lienbacher
zum 1. Obmann-Stellvertreter
einstimmig wiedergewählt.
Durch die gewählten Funktionäre
ist der Einforstungsverband
für die Herausforderungen der
kommenden Jahre bestens gewappnet.
Höhepunkt der diesjährigen
Generalversammlung bildete
der Vortrag zum 80-jährigen
Bestehen des Einforstungsverbandes.
Obmann-Stellvertreter
Nikolaus Lienbacher leitete mit
Ausführungen zur historischen
Entwicklung der Einforstungsrechte
ein. Geschäftsführer Past
und Aufsichtsrat Franz Höller
gaben einen Überblick über die
Entwicklung des Einforstungsverbandes
und dessen wichtigste
Leistungen beginnend
von den ersten Ortszusammenschlüssen
im Salzkammergut im
Jahr 1920 bis in die Gegenwart.
Heute bündelt der Einforstungsverband
die Interessen von 27
Mitgliedsorganisation die zusammen
rund 11.000 Mitglieder
in vier Bundesländern zählen.
Den Abschluss bildeten die
Ansprachen der Ehrengäste.
Agrarlandesrätin Michaela
Langer-Weninger betonte die
Wichtigkeit der Eingeforsteten
für den ländlichen Raum.
Die heutigen und zukünftigen
Herausforderungen gelte
es gemeinsam zu bewältigen.
LK-Präsident Franz Waldenberger
hob die Bedeutung der Bewirtschaftung
der Wälder und
Almen durch die Eingeforsteten
hervor und betonte, dass
es ohne Eingeforstete viele Almen
heute nicht mehr geben
würde.