Der Mais ist weg, was nun?
Stoppelmanagement zählt
Folgt auf den Körnermais eine Winterung, sind die dafür notwendigen Arbeiten mittlerweile größtenteils abgeschlossen, da die Herbstanbauarbeiten bereits zum Großteil erfolgt sind. Steht im kommenden Jahr hingegen eine Sommerung wie Mais oder Soja auf der Fläche, gibt es verschiedene Möglichkeiten für die weitere Bewirtschaftung.
Unabhängig davon, welche Bodenbearbeitung gewählt wird, kommt dem sorgfältigen Mulchen der Maisrückstände eine besondere Bedeutung zu. Vor allem die Maisstängel müssen für eine wirksame Maiszünslerbekämpfung gut zerkleinert werden. Auch das Maisstroh sollte möglichst fein gehäckselt werden, um den Rotteprozess zu fördern. Dabei ist eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit nicht immer von Vorteil. Vielmehr sollte auf eine ausreichend hohe Rotordrehzahl und eine angepasste Fahrgeschwindigkeit geachtet werden. Da der Mulcher kein Bodenbearbeitungsgerät ist, sollte er außerdem nicht zu tief eingestellt werden. Ziel ist es, die oberflächlichen Ernterückstände zu zerkleinern, ohne unnötig in den Boden einzugreifen.
Unabhängig davon, welche Bodenbearbeitung gewählt wird, kommt dem sorgfältigen Mulchen der Maisrückstände eine besondere Bedeutung zu. Vor allem die Maisstängel müssen für eine wirksame Maiszünslerbekämpfung gut zerkleinert werden. Auch das Maisstroh sollte möglichst fein gehäckselt werden, um den Rotteprozess zu fördern. Dabei ist eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit nicht immer von Vorteil. Vielmehr sollte auf eine ausreichend hohe Rotordrehzahl und eine angepasste Fahrgeschwindigkeit geachtet werden. Da der Mulcher kein Bodenbearbeitungsgerät ist, sollte er außerdem nicht zu tief eingestellt werden. Ziel ist es, die oberflächlichen Ernterückstände zu zerkleinern, ohne unnötig in den Boden einzugreifen.
Flexibel bleiben bei der Bodenbearbeitung
Nach dem Mulchen stellt sich die Frage nach der passenden Bodenbearbeitung. Dabei muss beispielsweise vor dem Anbau von Sojabohne nicht zwingend der Pflug zum Einsatz kommen. Um die Zersetzung des Maisstrohs zu fördern, kann das Einmischen der Ernterückstände mit einem Grubber Vorteile bringen. Gleichzeitig lassen sich dadurch Unkräuter und Ungräser zum Keimen anregen, die bei einer weiteren mechanischen Bearbeitung im Frühjahr gezielt bekämpft werden können. Im Sinne des integrierten Pflanzenbaus kann diese Variante daher durchaus interessant sein.
Eine weitere Möglichkeit im Sojaanbau ist die Direktsaat. Die Landwirtschaftskammer Oberösterreich hat dazu bereits mehrere Versuche durchgeführt. Dabei wird die Sojabohne mit entsprechender Sätechnik direkt in das zuvor fein gemulchte Maisstroh gesät. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der langen Bodenbedeckung. Dadurch kann die Austrocknung des Bodens, insbesondere in einem trockenen Frühjahr, reduziert werden. Gleichzeitig sinkt bei starken Niederschlägen das Risiko von Wassererosion. Bei Bedarf kann im Frühjahr im Zuge der Bearbeitung von Begrünungsflächen auch die abgeerntete Maisfläche samt Maisstroh bearbeitet werden. Dadurch lässt sich flexibel auf die jeweiligen Boden- und Witterungsverhältnisse reagieren, insbesondere wenn ein nasses Frühjahr die Bewirtschaftung erschwert.
Eine weitere Möglichkeit im Sojaanbau ist die Direktsaat. Die Landwirtschaftskammer Oberösterreich hat dazu bereits mehrere Versuche durchgeführt. Dabei wird die Sojabohne mit entsprechender Sätechnik direkt in das zuvor fein gemulchte Maisstroh gesät. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der langen Bodenbedeckung. Dadurch kann die Austrocknung des Bodens, insbesondere in einem trockenen Frühjahr, reduziert werden. Gleichzeitig sinkt bei starken Niederschlägen das Risiko von Wassererosion. Bei Bedarf kann im Frühjahr im Zuge der Bearbeitung von Begrünungsflächen auch die abgeerntete Maisfläche samt Maisstroh bearbeitet werden. Dadurch lässt sich flexibel auf die jeweiligen Boden- und Witterungsverhältnisse reagieren, insbesondere wenn ein nasses Frühjahr die Bewirtschaftung erschwert.
Der Mais ist weg, und jetzt?
Der Pflug muss nicht immer zum Einsatz kommen, hat aber durchaus seine Berechtigung. Entscheidend ist die Frage, ob sein Einsatz tatsächlich notwendig und im Rahmen der geltenden Vorgaben überhaupt zulässig ist. Dabei ist insbesondere GLÖZ 6 hinsichtlich der vorgeschriebenen Mindestbodenbedeckung zu beachten.
Heuer dürfte der Pflug auf vielen Flächen nicht unbedingt notwendig sein. Die Maisernte hat vielerorts nur geringe oder gar keine Bodenverdichtungen hinterlassen, und auch die Herstellung einer Frostgare ist nicht zwingend erforderlich. Vielleicht bietet sich daher heuer die Gelegenheit, neue Wege in der Bodenbearbeitung auszuprobieren und den Pflug bewusst in der Halle stehen zu lassen.
Heuer dürfte der Pflug auf vielen Flächen nicht unbedingt notwendig sein. Die Maisernte hat vielerorts nur geringe oder gar keine Bodenverdichtungen hinterlassen, und auch die Herstellung einer Frostgare ist nicht zwingend erforderlich. Vielleicht bietet sich daher heuer die Gelegenheit, neue Wege in der Bodenbearbeitung auszuprobieren und den Pflug bewusst in der Halle stehen zu lassen.