"Wenn der Boden geht, geht der Phosphor mit …"
Phosphor im Grundwasser - Werte stabil auf niedrigem Niveau
Seit etwa 1999 können in den Grundwasserkörpern im Projektgebiet "GRUNDWasser 2030" generell rückläufige und seit 2008 anhaltend niedrige Phosphatkonzentrationen im Grundwasser beobachtet werden. In den Grundwasserkörpern Eferdinger Becken und Welser Heide liegt der Median der Phosphatgehalte seit 2006 zwischen 0,1 und 0,2 mg/l, in den anderen Grundwasserkörpern unter 0,1 mg/l. Im Kremstal sind ab 2018 starke Schwankungen zu beobachten, was vermutlich auch auf die geringe Messstellenanzahl zurückzuführen ist. Der Grundwasserschwellenwert von 0,3 mg/l wird in keinem Fall überschritten.
Phosphor verursacht Problem in Gewässer
Durch Erosion und Bodenabtrag bei Starkregen gelangt phosphorhaltiger Boden in Bäche, Flüsse und Seen. Das kostet wertvolle Nährstoffe und belastet die Gewässer.
Boden schützen heißt, Phosphor erhalten. Begrünte Flächen, Zwischenfrüchte und eine schonende Bodenbearbeitung reduzieren den Bodenabtrag. So bleiben wertvoller Phosphor und fruchtbarer Boden auf den Feldern – dort, wo sie gebraucht werden.
Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie legt als zentrales Ziel den "guten Zustand" für unsere Seen und Flüsse fest. Erosionsbedingte Stoffeinträge von Phosphor, Stickstoff und andere gefährden diesen "guten Zustand" in einigen Gewässern Oberösterreichs. Nachdem eine Vielzahl an Gewässern zwar eine sehr gute bis gute Wasserqualität aufweisen, befinden sich noch einige Gewässer in einem weniger guten ökologischen Zustand. Von der EU-Wasserrahmenrichtlinie vorgegebene Bewertungsmethoden zeigen das Ausmaß der flächenhaft wirksamen Belastung mit Nährstoffen (vor allem Phosphor) deutlich. Diese Stoffeinträge in die Gewässer stehen in Verbindung mit Stoffausträgen aus landwirtschaftlich genutzten Flächen und dem Verlust von Boden, der wertvollen landwirtschaftlichen Produktionsgrundlage. Ziel muss sein, eine Reduktion des Nährstoffeintrages, insbesondere von partikulärem Phosphor in Oberflächengewässer, zu erreichen. Es besteht weiterhin - gerade im Hinblick auf die klimawandelbedingten Herausforderungen - besonderer Handlungsbedarf (zum Beispiel hohe Teilnahmeraten an den ÖPUL-Maßnahmen zum Boden- und Gewässerschutz, Vermeidung von Erdabtrag, Humusaufbau, qualitativ hochwertiger Zwischenfruchtanbau mit anschließender Mulch- und Direktsaat, Gewässerrandstreifen etc.).
Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie legt als zentrales Ziel den "guten Zustand" für unsere Seen und Flüsse fest. Erosionsbedingte Stoffeinträge von Phosphor, Stickstoff und andere gefährden diesen "guten Zustand" in einigen Gewässern Oberösterreichs. Nachdem eine Vielzahl an Gewässern zwar eine sehr gute bis gute Wasserqualität aufweisen, befinden sich noch einige Gewässer in einem weniger guten ökologischen Zustand. Von der EU-Wasserrahmenrichtlinie vorgegebene Bewertungsmethoden zeigen das Ausmaß der flächenhaft wirksamen Belastung mit Nährstoffen (vor allem Phosphor) deutlich. Diese Stoffeinträge in die Gewässer stehen in Verbindung mit Stoffausträgen aus landwirtschaftlich genutzten Flächen und dem Verlust von Boden, der wertvollen landwirtschaftlichen Produktionsgrundlage. Ziel muss sein, eine Reduktion des Nährstoffeintrages, insbesondere von partikulärem Phosphor in Oberflächengewässer, zu erreichen. Es besteht weiterhin - gerade im Hinblick auf die klimawandelbedingten Herausforderungen - besonderer Handlungsbedarf (zum Beispiel hohe Teilnahmeraten an den ÖPUL-Maßnahmen zum Boden- und Gewässerschutz, Vermeidung von Erdabtrag, Humusaufbau, qualitativ hochwertiger Zwischenfruchtanbau mit anschließender Mulch- und Direktsaat, Gewässerrandstreifen etc.).
Veranstaltungstipp: Boden.Wasser.Schutz.Tagung 2026 - Phosphoreinsatz in der Landwirtschaft: Zuviel in den Gewässern - zu wenig im Boden?
- 10. Dezember 2026; 9 - 13:30; HLBLA St. Florian und online, kostenlos