Bezirksbauernkammer Steyr: Landwirtschaft und Regionalentwicklung gehören zusammen
Was motiviert dich,
dich für die bäuerlichen
Betriebe zu engagieren?
Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, zusammenzustehen, Probleme offen anzusprechen und gemeinsam praktikable Lösungen zu entwickeln. Sich nur über Dinge zu beschweren, ist mir zu wenig. Interessenvertretung bedeutet für mich, die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern sichtbar zu machen und ihnen eine starke Stimme zu geben. Das ist mein Antrieb als Kammerobfrau.
Welche Herausforderungen siehst du für die Zukunft der Landwirtschaft?
Eine gelingende Hofnachfolge ist das Um und Auf. Die gute Ausbildung der jungen Menschen auf unseren Betrieben ist dafür zentral. Es braucht attraktive Perspektiven, damit Betriebe erfolgreich weitergeführt werden können. Wichtig ist mir auch der Erhalt von Nebenerwerbsbetrieben und der kleinstrukturierten Berglandwirtschaft. Diese Betriebe leisten wertvolle Beiträge für Kulturlandschaft, Biodiversität und den ländlichen Raum und brauchen dafür entsprechende Wertschöpfungsmöglichkeiten. Gemeinsam mit den Funktionärinnen und Funktionären vor Ort will ich für die Anliegen unserer Betriebe als Ansprechperson in der Region zur Verfügung stehen.
Du bist Bezirksbauernkammerobfrau und Landtagsabgeordnete. Wie profitieren die Betriebe von dieser Doppelrolle?
Die beiden Funktionen ergänzen sich sehr gut. Durch meine Arbeit in der Bezirksbauernkammer bin ich nahe bei den Betrieben und ihren Herausforderungen. Gleichzeitig kann ich ihre Anliegen direkt in politische Entscheidungsprozesse einbringen. Gerade bei aktuellen Herausforderungen wie der Dürre in diesem Jahr ist das besonders wichtig. Gute Netzwerke helfen dabei, Anliegen rasch an die richtigen Stellen zu bringen und Lösungen zu beschleunigen.
Du engagierst dich auch intensiv in der Regionalentwicklung. Warum ist dir dieses Thema so wichtig?
Landwirtschaft und Regionalentwicklung gehören für mich untrennbar zusammen. Bäuerinnen und Bauern gestalten das gesellschaftliche Leben aktiv mit und tragen wesentlich zur Attraktivität unserer ländlichen Region bei. Regionalentwicklung bedeutet für mich die Potenziale aus Landwirtschaft und Wirtschaft, Gemeinden und Bevölkerung zu nutzen und zu kombinieren. Davon profitieren letztendlich alle, sowohl gesellschaftlich als auch wirtschaftlich.
Wofür möchtest du dich in den kommenden Jahren besonders einsetzen?
Unsere Betriebe brauchen ausreichende Wertschöpfung, unabhängig davon, ob sie im Hauptoder Nebenerwerb geführt werden. Überbordende Ansprüche an unser Wirtschaften lehne ich ab. Wichtig ist mir auch die Wertschätzung für die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern. Sie stehen tagtäglich für Versorgungssicherheit im Einsatz, pflegen die Kulturlandschaft und übernehmen Verantwortung für kommende Generationen. Die Wertschätzung bäuerlicher Arbeit stärkt die Motivation und gibt Vertrauen in die Zukunft unserer Höfe.
Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, zusammenzustehen, Probleme offen anzusprechen und gemeinsam praktikable Lösungen zu entwickeln. Sich nur über Dinge zu beschweren, ist mir zu wenig. Interessenvertretung bedeutet für mich, die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern sichtbar zu machen und ihnen eine starke Stimme zu geben. Das ist mein Antrieb als Kammerobfrau.
Welche Herausforderungen siehst du für die Zukunft der Landwirtschaft?
Eine gelingende Hofnachfolge ist das Um und Auf. Die gute Ausbildung der jungen Menschen auf unseren Betrieben ist dafür zentral. Es braucht attraktive Perspektiven, damit Betriebe erfolgreich weitergeführt werden können. Wichtig ist mir auch der Erhalt von Nebenerwerbsbetrieben und der kleinstrukturierten Berglandwirtschaft. Diese Betriebe leisten wertvolle Beiträge für Kulturlandschaft, Biodiversität und den ländlichen Raum und brauchen dafür entsprechende Wertschöpfungsmöglichkeiten. Gemeinsam mit den Funktionärinnen und Funktionären vor Ort will ich für die Anliegen unserer Betriebe als Ansprechperson in der Region zur Verfügung stehen.
Du bist Bezirksbauernkammerobfrau und Landtagsabgeordnete. Wie profitieren die Betriebe von dieser Doppelrolle?
Die beiden Funktionen ergänzen sich sehr gut. Durch meine Arbeit in der Bezirksbauernkammer bin ich nahe bei den Betrieben und ihren Herausforderungen. Gleichzeitig kann ich ihre Anliegen direkt in politische Entscheidungsprozesse einbringen. Gerade bei aktuellen Herausforderungen wie der Dürre in diesem Jahr ist das besonders wichtig. Gute Netzwerke helfen dabei, Anliegen rasch an die richtigen Stellen zu bringen und Lösungen zu beschleunigen.
Du engagierst dich auch intensiv in der Regionalentwicklung. Warum ist dir dieses Thema so wichtig?
Landwirtschaft und Regionalentwicklung gehören für mich untrennbar zusammen. Bäuerinnen und Bauern gestalten das gesellschaftliche Leben aktiv mit und tragen wesentlich zur Attraktivität unserer ländlichen Region bei. Regionalentwicklung bedeutet für mich die Potenziale aus Landwirtschaft und Wirtschaft, Gemeinden und Bevölkerung zu nutzen und zu kombinieren. Davon profitieren letztendlich alle, sowohl gesellschaftlich als auch wirtschaftlich.
Wofür möchtest du dich in den kommenden Jahren besonders einsetzen?
Unsere Betriebe brauchen ausreichende Wertschöpfung, unabhängig davon, ob sie im Hauptoder Nebenerwerb geführt werden. Überbordende Ansprüche an unser Wirtschaften lehne ich ab. Wichtig ist mir auch die Wertschätzung für die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern. Sie stehen tagtäglich für Versorgungssicherheit im Einsatz, pflegen die Kulturlandschaft und übernehmen Verantwortung für kommende Generationen. Die Wertschätzung bäuerlicher Arbeit stärkt die Motivation und gibt Vertrauen in die Zukunft unserer Höfe.
Zur Person
LAbg. Regina Aspalter, BBK-Obfrau, Bezirk Steyr
- verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Söhnen
- bewirtschaften ca. 27 Hektar Grünland (6 Hektar gepachtet) und 7 Hektar Wald, Biobetrieb, 17 Stk. Fleckvieh-Mutterkühe und Limousinstier, Vermarktung der Jungrinder über Rinderbörse (ZZU) und Direktvertrieb über Vermarktungsplattform „Biokeiwi“
- BBK-Obfrau seit März 2024, zuvor zehn Jahre Vorsitzende des Bäuerinnenbeirats Steyr
- weitere Funktionen: Landtagsabgeordnete, Leader Vorstand Obmann Stv., Regionalforum Steyr Kirchdorf Obmann Stv., Ersatzmitglied Gemeinderat Maria Neustift
„Frauen sind die tragenden Säulen entlang der Wertschöpfungskette“
Mit Bettina Frech-Baumgartner übernimmt eine erfahrene und vielseitige Bäuerin
Verantwortung als Vorsitzende des Bäuerinnen-Beirates im Bezirk Steyr.
Ihr Aufgabe will sie mit dem nötigen Weitblick für die Landwirtschaft erfüllen.
Mit Bettina Frech-Baumgartner
übernimmt eine erfahrene
und vielseitige Bäuerin Verantwortung
als Funktionärin. Die
50-jährige Landwirtin aus Waldneukirchen
steht für eine moderne,
familiengetragene Landwirtschaft
und bringt nicht nur fachliche
Kompetenz, sondern auch
ein tiefes Verständnis für die Bedeutung
von Frauen in der Agrarund
Lebensmittelwirtschaft mit.
Gemeinsam
mit ihrer Familie
bewirtschaftet sie
mehrere Standbeine:
Ackerbau
mit Mastschweinen
in Waldneukirchen,
sowie
Grünlandwirtschaft
mit Mutterkühen
in Aschach. Besonders hervorzuheben
ist dabei das generationsübergreifende
Arbeiten
– die Betriebe werden aktiv
gemeinsam mit den Kindern
geführt. Diese gelebte Zusammenarbeit
spiegelt den nachhaltigen
Ansatz wider, der für
Frech-Baumgartner selbstverständlich
ist.
Stets betont sie die zentrale
Rolle von Frauen in der Landwirtschaft.
Frauen seien tragende
Säulen entlang der gesamten
Wertschöpfungskette
– von der Produktion
über die Verarbeitung
bis hin zum Austausch
von Lebensmitteln. Ihr
Verständnis von „Landwirtinnen“
geht dabei
bewusst über klassische
Rollenbilder hinaus: Sie umfasst
alle Frauen, die in Agrarund
Lebensmittelsystemen tätig
sind, unabhängig von Besitzverhältnissen
oder formaler
Beschäftigung.
Frech-Baumgartner sieht
Frauen als unverzichtbare
Kräfte, die nicht nur zur Ernährungssicherheit
beitragen,
sondern auch wirtschaftliches
Wachstum fördern und das soziale
Gefüge stärken. Neben
Führungsaufgaben leisten sie
wertvolle Arbeit in Betreuung,
Haushalt und Gemeinschaft
– oft unsichtbar, aber essenziell.
In ihrer neuen Funktion
schätzt sie besonders die Stärke
der Arbeit in Frauennetzwerken.
„Frauen bewegen in
einem guten Team viel mehr“,
betont sie. Auch wenn sie als
Vorsitzende nach außen steht,
ist ihr bewusst, dass hinter ihr
ein starkes Team wirkt. Allein
könne man vieles nicht erreichen
– gemeinsam hingegen
entstehe Dynamik, Motivation
und echte Veränderung. Die
Zusammenarbeit mit engagierten
Mitstreiterinnen macht die
Arbeit nicht nur erfolgreicher,
sondern auch spürbar leichter
und mit viel Freude erfüllter.
Neben ihrem Engagement in
der Landwirtschaft findet die
vierfache Mutter Ausgleich in
ihrem Garten, der mit blühenden
Sträuchern und Stauden
sowie einem vielfältigen Nutzgarten
beeindruckt. Lesen und
Wandern zählen ebenfalls zu
ihren Leidenschaften.
Mit ihrer authentischen Art
und ihrem klaren Blick für Zusammenhänge
bringt Bettina
Frech-Baumgartner beste Voraussetzungen
mit, um die Interessen
der Bäuerinnen und der
gesamten Landwirtschaft engagiert
zu vertreten.
Zur Person
Bettina Frech-Baumgartner, Vorsitzende des Bäuerinnen-Beirates,
Bezirk Steyr
- verheiratet und Mutter von vier Kindern
- bewirtschaftet gemeinsam mit ihren Kindern einen Ackerbaubetrieb mit Mastschweinen in Waldneukirchen und einen Grünland Betrieb mit Mutterkühen in Aschach
- leidenschaftliche Gärtnerin