Ausschuss für Tierproduktion und Milchwirtschaft
Erstes Thema war die Dürre. In einem Situationsbericht durch Wolfgang Winkler von der Hagelversicherung wurde über Schadausmaß und Versicherungsleistungen berichtet. Er erklärte die verschiedenen Modelle „Ertragsschaden“ und „Dürreindex“ sowie die dahinterstehenden metereologischen Messungen. Oberösterreich ist mit allen Kulturen und insbesondere dem Grünland bzw. Futterpflanzen massiv betroffen. Präsident Franz Waldenberger erklärte die Hintergründe und Zusammenhänge des von der Regierung beschlossenen Hilfspakets. Er stellte erneut klar, dass das Aussetzen der Beiträge für die Sozialversicherung nicht zurückzuzahlen ist.
Grünlandreferent Markus Humer erläuterte die Auswirkungen der Dürre auf den Pflanzenbestand. Je nach Schädigung ist eine Nachsaat oder eine umfangreichere Sanierung zu überlegen vor allem auch im Hinblick auf die Sicherung der Leistungsfähigkeit der Bestände. Zu beachten ist die Auswahl der standort- und nutzungsangepassten Arten. Die veränderte Verfügbarkeit von Grundfuttermitteln hat Auswirkungen auf die Fütterung der Tiere. Fütterungsreferent Franz Tiefenthaller stellte dar, wie Wiederkäuerrationen u.a. durch den Einsatz von Stroh angepasst werden können. Es können auch Ersatzfuttermittel (Biertreber, Trockenschnitte etc.) eingesetzt werden, allerdings ist die Verfügbarkeit gering. Die Fachberater haben eine Unterlage zur Rationsgestaltung erstellt. Die LK stellt schon länger eine Futtermittelplattform zur Verfügung. Daneben gibt es verschiedene Angebote im Futtermittelhandel. Weiters wurde im Ausschuss über die Verbreitung des Shamonda-Virus berichtet. In Österreich ist die Krankheit nicht meldepflichtig und unterliegt keinen behördlichen Bekämpfungsmaßnahmen – siehe auch in nebenstehendem Artikel. In den Marktberichten wurden mögliche zukünftige Entwicklungen diskutiert. Gerade im Rindfleischbereich kam es in diesem Jahr zu deutlichen Preisveränderungen nach unten. Die schlechte Futterverfügbarkeit drängte Betriebe dazu, Kühe zu verkaufen.
Das führte zu massivem Preisdruck. Aktuell zeigen die Rindfleischmärkte wieder leicht positive Tendenz. Auch die Milchauszahlungspreise tendieren nach oben. Am Schweinemarkt bewegen sich die Preise nach einem kurzen Plus weiterhin auf niedrigem Niveau. In vielen Gebieten wurde geplanter Körnermais als Silomais verkauft. Das wird Auswirkungen auf die Körnermaismengen haben, die eine entscheidende Futtergrundlage in der Schweinehaltung sind. Nähere Informationen zum Shamonda-Virus und auch zur Trockenheit und zu ihren Auswirkungen gibt es unter ooe.lko.at
Grünlandreferent Markus Humer erläuterte die Auswirkungen der Dürre auf den Pflanzenbestand. Je nach Schädigung ist eine Nachsaat oder eine umfangreichere Sanierung zu überlegen vor allem auch im Hinblick auf die Sicherung der Leistungsfähigkeit der Bestände. Zu beachten ist die Auswahl der standort- und nutzungsangepassten Arten. Die veränderte Verfügbarkeit von Grundfuttermitteln hat Auswirkungen auf die Fütterung der Tiere. Fütterungsreferent Franz Tiefenthaller stellte dar, wie Wiederkäuerrationen u.a. durch den Einsatz von Stroh angepasst werden können. Es können auch Ersatzfuttermittel (Biertreber, Trockenschnitte etc.) eingesetzt werden, allerdings ist die Verfügbarkeit gering. Die Fachberater haben eine Unterlage zur Rationsgestaltung erstellt. Die LK stellt schon länger eine Futtermittelplattform zur Verfügung. Daneben gibt es verschiedene Angebote im Futtermittelhandel. Weiters wurde im Ausschuss über die Verbreitung des Shamonda-Virus berichtet. In Österreich ist die Krankheit nicht meldepflichtig und unterliegt keinen behördlichen Bekämpfungsmaßnahmen – siehe auch in nebenstehendem Artikel. In den Marktberichten wurden mögliche zukünftige Entwicklungen diskutiert. Gerade im Rindfleischbereich kam es in diesem Jahr zu deutlichen Preisveränderungen nach unten. Die schlechte Futterverfügbarkeit drängte Betriebe dazu, Kühe zu verkaufen.
Das führte zu massivem Preisdruck. Aktuell zeigen die Rindfleischmärkte wieder leicht positive Tendenz. Auch die Milchauszahlungspreise tendieren nach oben. Am Schweinemarkt bewegen sich die Preise nach einem kurzen Plus weiterhin auf niedrigem Niveau. In vielen Gebieten wurde geplanter Körnermais als Silomais verkauft. Das wird Auswirkungen auf die Körnermaismengen haben, die eine entscheidende Futtergrundlage in der Schweinehaltung sind. Nähere Informationen zum Shamonda-Virus und auch zur Trockenheit und zu ihren Auswirkungen gibt es unter ooe.lko.at