Ausschuss für Tierhaltung und Milchwirtschaft
Wolfgang Winkler erklärte die verschiedenen Modelle - Ertragsschaden und Dürreindex - sowie die dahinterstehenden meteorologischen Messungen. Oberösterreich ist mit allen Kulturen und insbesondere dem Grünland bzw. Futterpflanzen massiv betroffen. Präsident Mag. Franz Waldenberger erklärte umfassend die Inhalte, Hintergründe und budgetären Zusammenhänge des von der Regierung beschlossenen Hilfspaketes. Er stellte erneut klar, dass das Aussetzen der Beiträge für die Sozialversicherung nicht zurückzuzahlen ist.
Grünlandreferent Markus Humer, MSc. erläuterte den Jahresverlauf des Grünlandes im Jahr 2026 und die Auswirkungen auf den Pflanzenbestand dar. Je nach Schädigung ist eine Nachsaat oder gleich eine umfangreiche Sanierung zu überlegen v.a. auch im Hinblick auf die Sicherung der Leistungsfähigkeit der Bestände. Zu beachten ist die Auswahl der standort- und nutzungsangepassten Arten. Die Trockenheit und die damit verbundene geänderte Verfügbarkeit von Grundfuttermitteln hat auch Auswirkungen auf die Fütterung der Tiere.
Fütterungsreferent DI Franz Tiefenthaller stellte anhand von Beispielen dar, wie Wiederkäuerrationen u.a. durch den Einsatz von Stroh angepasst werden können. Es können auch Ersatzfuttermittel (Bietreber, Trockenschnitte, etc.) eingesetzt werden, allerdings ist die Verfügbarkeit sehr gering. Die Fachberater haben eine Unterlage zur Rationsgestaltung erstellt und bieten umfangreiche Beratungsangebote z.B. die Rationsberechnung. Die Landwirtschaftskammer stellt schon länger eine Futtermittelplattform zur Verfügung. Daneben gibt es verschiedene Angebote im Futtermittelhandel und -vermittlung.
Fütterungsreferent DI Franz Tiefenthaller stellte anhand von Beispielen dar, wie Wiederkäuerrationen u.a. durch den Einsatz von Stroh angepasst werden können. Es können auch Ersatzfuttermittel (Bietreber, Trockenschnitte, etc.) eingesetzt werden, allerdings ist die Verfügbarkeit sehr gering. Die Fachberater haben eine Unterlage zur Rationsgestaltung erstellt und bieten umfangreiche Beratungsangebote z.B. die Rationsberechnung. Die Landwirtschaftskammer stellt schon länger eine Futtermittelplattform zur Verfügung. Daneben gibt es verschiedene Angebote im Futtermittelhandel und -vermittlung.
Weiters wurde im Ausschuss über die Verbreitung des Shamonda-Virus berichtet. In Österreich ist die Krankheit nicht meldepflichtig und unterliegt keinen behördlichen Bekämpfungsmaßnahmen. Eine Impfung oder eine spezifische Therapie gegen das Virus sind nicht verfügbar, betroffene Tiere können symptomatisch behandelt werden.
In den Marktberichten wurde auf die Entwicklungen im bisherigen Jahresverlauf eingegangen und mögliche zukünftige Entwicklungen diskutiert. Gerade im Rindfleischbereich kam es in diesem Jahr zu deutlichen Preisveränderungen nach unten. Die schlechte Futterverfügbarkeit drängte Betriebe dazu, Kühe verkaufen zu müssen. Das führt zu massivem Preisdruck. Aktuell zeigen die Rindfleischmärkte wieder leicht positive Tendenz. Auch die Milchauszahlungspreise tendieren nach oben. Gerade die Verbesserung der Erzeugerpreise ist im Hinblick auf die gegebenen Herausforderungen besonders wichtig. Am Schweinemarkt bewegen sich die Preise nach einem kurzen Plus weiterhin auf niedrigem Niveau. In vielen Gebieten wurde geplanter Körnermais als Silomais verkauft. Das wird Auswirkungen auf die Körnermaismengen haben, die eine entscheidende Futtergrundlage in der Schweinehaltung sind.