Asiatische Hornisse rückt näher: OÖ setzt auf konsequente Vorbereitung
Nach Nachweisen
in Vorarlberg und Tirol
bereiten sich Fachstellen des
Landes OÖ, der OÖ. Landesverband
für Bienenzucht und
das Bienenzentrum OÖ intensiv
auf ein mögliches Auftreten
der invasiven Art vor. In
Oberösterreich selbst gibt es
derzeit noch keinen bestätigten
Nachweis.
„Bei der Asiatischen Hornisse
gilt: Wir dürfen nicht
warten, bis sie da ist. Sie kann
Bienenvölker und heimische
Insekten massiv schwächen
sowie Schäden in Obst- und
Weinbau verursachen. Deshalb
heißt es für uns: früh erkennen,
schnell handeln. Mit
klaren Meldewegen, geschulten
Fachkräften und einer
engen Zusammenarbeit von
Imkerei, Behörden und Experten
schaffen wir jetzt die
dafür notwendigen Voraussetzungen“,
betont Agrar-Landesrätin
Michaela Langer-Weninger.
Auch Landwirtschaftsminister
Norbert Totschnig betont:
„Jede rechtzeitig gemeldete
Sichtung kann dazu beitragen,
eine weitere Ausbreitung
zu verlangsamen.“
- Verdachtsfälle können hier gemeldet werden: bienengesundheit.at/vespa-velutina
- Zusätzlich stehen in Oberösterreich die Hotline des OÖ. Landesverbandes für Bienenzucht (T 0732/73207090) sowie die Mail-Adresse velutina@bzv-ooe.at zur Verfügung. Jede Meldung trägt dazu bei, mögliche Vorkommen frühzeitig zu erkennen und gezielte Maßnahmen zum Schutz der heimischen Bestäuber einzuleiten.