Aktuelle Pflanzenschutzinformationen Nr. 20/2026
Mais
Maiszünsler
Die Ernte von Mais ist regional auf Grund der Trockenheit schon voll im Gange. Man kann in vielen Beständen einen deutlichen Befall mit dem Maiszünsler beobachten. Die Raupen wandern jetzt im Stängel in die unteren Teile der Pflanze und überwintern dort. Erst im Frühjahr verpuppt sich die Raupe und der Schmetterling (= Zünsler) verlässt den Stängel und fliegt auf die neuen Maisfelder zu. Das Mulchen hat den besten Effekt auf die Zerstörung der Stängel und damit der Larven. Eine Messerwalze oder Scheibenegge bringt nur einen Teilerfolg, ist jedoch besser als keine Maßnahme zu setzen. Es ist sehr wichtig, die Ernterückstände sauber zu häckseln und in den Boden einzubringen. Scharfe Messer und eine angepasste Fahrgeschwindigkeit zerkleinern die Rückstände so, dass Mikroorganismen diese rasch zersetzen können.
Die Ernte von Mais ist regional auf Grund der Trockenheit schon voll im Gange. Man kann in vielen Beständen einen deutlichen Befall mit dem Maiszünsler beobachten. Die Raupen wandern jetzt im Stängel in die unteren Teile der Pflanze und überwintern dort. Erst im Frühjahr verpuppt sich die Raupe und der Schmetterling (= Zünsler) verlässt den Stängel und fliegt auf die neuen Maisfelder zu. Das Mulchen hat den besten Effekt auf die Zerstörung der Stängel und damit der Larven. Eine Messerwalze oder Scheibenegge bringt nur einen Teilerfolg, ist jedoch besser als keine Maßnahme zu setzen. Es ist sehr wichtig, die Ernterückstände sauber zu häckseln und in den Boden einzubringen. Scharfe Messer und eine angepasste Fahrgeschwindigkeit zerkleinern die Rückstände so, dass Mikroorganismen diese rasch zersetzen können.
Optimal ist, wenn die sauber gehäckselten Ernterückstände einige Tage nach der Bearbeitung mit z.B. einer Scheibenegge (dort, wo keine Wurzelunkräuter vorhanden sind) oder mit einem Grubber oberflächlich leicht eingearbeitet und so gut mit Erde vermischt werden. Vorteilhaft ist es auch, quer/schräg zur Särichtung zu arbeiten. Bei Feuchtigkeit beginnen Mikroorganismen mit dem Umsetzungsprozess. Vor dem Anbau von Wintergetreide wird die Fläche gepflügt und saatbereit gemacht. Ist Pflügen nicht möglich ist die saubere Zerkleinerung und oberflächliche Einbringen der Strohreste (Erdkontakt!) sehr wichtig.
Ziel meiner Maßnahme muss es sein - um Fusariumbefall beim Getreide (auch bei Gerste!) zu vermeiden - dass zur Blüte des Getreides im nächsten Jahr kein Maisstroh mehr an der Bodenoberfläche liegt. Zusätzlich wird die Infektionsgefahr für Nachbarfelder von Mais gegen Blattkrankheiten (z.B. Turcicum-Blattflecke) reduziert.
Die Einbohrlöcher des Zünslers sind Eintrittspforten für Fusariumpilze. Man findet heuer auch auf den Befallsstellen vereinzelt Beulenbrand.
Ziel meiner Maßnahme muss es sein - um Fusariumbefall beim Getreide (auch bei Gerste!) zu vermeiden - dass zur Blüte des Getreides im nächsten Jahr kein Maisstroh mehr an der Bodenoberfläche liegt. Zusätzlich wird die Infektionsgefahr für Nachbarfelder von Mais gegen Blattkrankheiten (z.B. Turcicum-Blattflecke) reduziert.
Die Einbohrlöcher des Zünslers sind Eintrittspforten für Fusariumpilze. Man findet heuer auch auf den Befallsstellen vereinzelt Beulenbrand.
Mykotoxin-Vorerntemonitoring
Die Ergebnisse der ersten Beprobung der Mais-Versuchsstandorte am 24. August auf die Belastung mit Mykotoxinen (DON, ZEA, FUM, AFL) liegt vor und kann auf www.warndienst.at abgerufen werden. Die Belastung der Maisbestände ist heuer auf einem sehr niedrigen Niveau, es wurden auch keine Aflatoxine festgestellt, die in heißen Jahren in Ost- und Südeuropa ein Problem sind. Auf allen Standorten waren die Mykotoxinwerte unter den Bestimmungsgrenzen. Feuchte Witterungsbedingungen und milde Temperaturen könnten zu einer Aktivität der Fusarium-Pilze und damit zu einer Produktion von Toxinen führen. Es ist trotz der Trockenheit ratsam, die eigenen Bestände regelmäßig zu kontrollieren und bei Befall die Ernte nicht zu lange hinauszuzögern.
Die Ergebnisse der ersten Beprobung der Mais-Versuchsstandorte am 24. August auf die Belastung mit Mykotoxinen (DON, ZEA, FUM, AFL) liegt vor und kann auf www.warndienst.at abgerufen werden. Die Belastung der Maisbestände ist heuer auf einem sehr niedrigen Niveau, es wurden auch keine Aflatoxine festgestellt, die in heißen Jahren in Ost- und Südeuropa ein Problem sind. Auf allen Standorten waren die Mykotoxinwerte unter den Bestimmungsgrenzen. Feuchte Witterungsbedingungen und milde Temperaturen könnten zu einer Aktivität der Fusarium-Pilze und damit zu einer Produktion von Toxinen führen. Es ist trotz der Trockenheit ratsam, die eigenen Bestände regelmäßig zu kontrollieren und bei Befall die Ernte nicht zu lange hinauszuzögern.
Diabrotica-Maiswurzelbohrer
Im heurigen Jahr treten die Käfer des Maiswurzelbohrers regional (v.a. im Innviertel an der Grenze zu Bayern) stärker auf. Vielfach sieht man sie in den Beständen fliegen. Die Tiere legen im Maisfeld in den Boden ihre Eier ab und daraus schlüpfen im nächsten Jahr die Maiswurzelbohrer-Larven. Wenn die Larven im Umkreis von 0,5 bis max. 1 m keine Maiswurzeln finden, dann ist keine Entwicklung zum Käfer möglich. Deshalb soll die Nachfrucht nach Mais Getreide oder eine andere Kultur außer Mais sein. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Maiswurzelbohrerweibchen ihre Eier auch gerne in Kürbisfeldern ablegen, da der Pollen dort für sie sehr attraktiv ist. Die Maiswurzelbohrerverordnung mit der Fruchtfolgeauflage wurde in Oberösterreich aufgehoben, trotzdem wird empfohlen, Mais nicht in Monokultur anzubauen.
Im heurigen Jahr treten die Käfer des Maiswurzelbohrers regional (v.a. im Innviertel an der Grenze zu Bayern) stärker auf. Vielfach sieht man sie in den Beständen fliegen. Die Tiere legen im Maisfeld in den Boden ihre Eier ab und daraus schlüpfen im nächsten Jahr die Maiswurzelbohrer-Larven. Wenn die Larven im Umkreis von 0,5 bis max. 1 m keine Maiswurzeln finden, dann ist keine Entwicklung zum Käfer möglich. Deshalb soll die Nachfrucht nach Mais Getreide oder eine andere Kultur außer Mais sein. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Maiswurzelbohrerweibchen ihre Eier auch gerne in Kürbisfeldern ablegen, da der Pollen dort für sie sehr attraktiv ist. Die Maiswurzelbohrerverordnung mit der Fruchtfolgeauflage wurde in Oberösterreich aufgehoben, trotzdem wird empfohlen, Mais nicht in Monokultur anzubauen.
Ausfallgetreide-Virenmonitoring
Das Virenmonitoring wird in der nächsten Woche durchgeführt, die Ergebnisse werden in ca. 14 Tagen vorliegen.