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Aktuelle Pflanzenschutzinformationen Nr. 14/2026

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19.05.2026 | von DI Hubert Köppl

19. Mai 2026

WW-S.tritici (5).jpg © LK OÖ/Köppl
Der Befall mit S.tritici war bisher gering © LK OÖ/Köppl

Winterweizen

Das Ergebnis der dritten optischen Bonitur im Rahmen des Warndienstes liegt jetzt vor. Die Bestände befinden sich Großteiles zwischen dem Stadium 37 (Fahnenblatt wird geschoben) und 51 (Beginn Ährenschieben), die meisten sind im vollen Fahnenblatt (BBCH 39) bzw. im Ährenschwellen (BBCH 41-49).
Der Krankheitsbefall ist weiterhin sehr gering, an einigen Proben (v.a. bei anfälligen Sorten wie z.B. Bernstein) sind an den unteren Blättern Symptome von S. tritici zu sehen (braune Flecke mit schwarzen Sporenbehältern), an drei Proben wurde die kritische Schwelle von 40 % Befall überschritten. An einer Probe gab es einen leichten Mehltaubefall und bei einer Tiberius-Probe waren einige Braunrostpusteln. Andere Krankheiten wurden nicht gefunden.
WW-Braunrost (2).jpg © LK OÖ/Köppl
Bei warmen Temperaturen und taureichen Nächten steigt die Braunrostgefahr © LK OÖ/Köppl
Angesicht des geringen Befalls kann, wenn noch keine Behandlung erfolgt ist, ein Fungizideinsatz im vollen Fahnenblatt bis Ende des Ährenschwellens/Austritt der Ähre (ES 49) erfolgen. Die Niederschläge des Wochenendes können Infektionen ausgelöst haben, jedoch ausgehend von einem sehr geringen Niveau. Auf www.warndienst.at gibt es Informationen über die entsprechenden Infektionsereignisse. Mit einer Behandlung mit starken Carboxamid/Azol-Kombinationen ist eine Infektion nach 7- bis max. 10 Tagen zu stoppen. Bei der prognostizierten warmen Witterung mit taufeuchten Nächten, steigt die Infektionsgefahr mit Braunrost.
 
Fahnenblattbehandlung: Von Carboxamid/Picolinamid-Azol-Kombinationen sind volle Aufwandmengen zu verwenden – außer es gab bereits eine Vorlage oder es wird fix eine Fusariumbehandlung eingeplant – dann soll aber nicht unter 75 % der vollen Aufwandmenge gegangen werden. Zum Einsatz gelangen können z.B. 1,25-1,5 l/ha Ascra Xpro, 1,0 l/ha Elatus Era, 1,5 l/ha Input Xpro (bei stärkerem Mehltauauftreten), 1,5 l/ha Revytrex, 1,8-2,0 l/ha Univoq, 1,5 l/ha Variano Xpro, 2,25 l/ha vom Avastel Pack (1,5 l/ha Pioli + 0,75 l/ha Soratel). Bei sehr gesunden Beständen kann auch überlegt werden, ob nicht eine Kombination aus einem prothioconazolhältigem Produkt (z.B. 0,6 l/ha Joust, 0,5 l/ha Pecari, 0,5 l/ha Protendo 300 EC, etc.) und einem strobilurinhältigen Produkt (z.B. 1,0 l/ha Tazer 250 EC) eingesetzt wird oder Fertigformulierungen wie Daxur (1 l/ha), Delaro Forte (1,5 l/ha), 1l /ha Amistar Gold. Auch Carboxamid-/Azolkombinationen wie Siltra Xpro (1 l/ha) oder Zantara (1,5 l/ha) sind möglich.
Wennbereits eine Behandlung im ES 31/32 durchgeführt wurde, können mind. 75 % der vorhin genannten Aufwandmengen zu verwenden – auch wenn eine Fusariumbehandlung geplant ist sind mind. 75 % der Mengen im Fahnenblatt zu verwenden. Wurde beim ersten Mal mit prothioconazolhältigen Fungiziden (z.B. Pecari 300 EC/Protendo 300 EC, Delaro Forte, Verben, Joust) behandelt, dann wäre es aus resistenzvorbeugenden Gründen optimal, jetzt mit mefentrifluconazolhältigen Produkten zu arbeiten (z.B. Revytrex). Wurden z.B. aber Balaya bzw. Daxur vorgelegt, dann können prothioconazolhältige Produkte (z.B. Ascra Xpro, Elatus Era, Input Xpro, Univoq) eingesetzt werden.
 
Zu einer ev. notwendigen Fusariumbehandlung gibt es Informationen in den nächsten Aussendungen.
Distel.jpg © LK OÖ/Köppl
Ab 4 cm Ährenlänge kann wieder eine Unkrautbekämpfung mit dafür zugelassenen Produkten erfolgen © LK OÖ/Köppl
Wenn die Ähre mind. 4 cm lang ist, können im Fahnenblattstadium auch wieder Herbizide eingesetzt werden – je nach Produkt ist ein Einsatz vom BBCH 37 – 45 möglich, die Ähre darf nicht benetzt werden. Gegen Distel (z.B. mit 1,5 l/ha Dicopur M zur Unterdrückung, 37,5 g/ha Express SX), gegen Klettenlabkraut (z.B. mit 0,7-0,9 l/ha Tomigan 200 bzw. 0,7 – 0,9 l/ha Tandus, 1,0 l/ha Tomigan XL, 0,25 l/ha Pixxaro EC, 50 g/ha Pointer Plus, 100 ml Saracen, 25 g/ha Saracen Max, 0,8-1,0 l/ha Zypar), und bei breiterer Verunkrautung inkl. Kamille und Ampfer mit 1,25 l/ha Ariane C erfolgen. Bei wuchsstoffhältigen Produkten sollen die Nachttemperaturen nicht unter 8 °C fallen. Eine Bekämpfung von Ungräsern (Ackerfuchsschwanzgras, Weidelgräser) zu diesem Zeitpunkt zeigt nur mehr eingeschränkte Wirkung und wird aus Gründen der Resistenzbildung nicht mehr empfohlen.
 
In Anbetracht der vorangegangenen Trockenheit sollte man einen Wachstumsreglereinsatz im Fahnenblatt nur bei sehr üppigen Beständen  (dichter Bestand, gute Nährstoffversorgung, lageranfällige Sorte) in Erwägung ziehen. Er soll bis BBCH 39 erfolgen, eine Kombination mit einem Herbizideinsatz ist bei etephonhältigen Produkten (z.B. Cerone 480 SL) nicht möglich – Abstand 5 Tage. Mit Fabulis OD ist eine Kombination lt. Firmenaussagen möglich. Hier sollen die Tagestemperaturen über 12 °C und bei Cerone 480 SL über 15 °C liegen.
 
Mais-gelb 6.jpg © LK OÖ/Köppl
Mais muss für die Unkrautbekämpfung wieder eine sattgrüne Farbe besitzen © LK OÖ/Köppl

Mais

Nach den Niederschlägen und der Kältephase mit tw. Frostschäden soll eine Unkrautbekämpfung erst wieder bei sattgrünen Beständen mit einer guten Wachsschicht erfolgen. Eine Wachsschicht wird in warmen Nächten ausgebildet. Am verträglichsten sind Produkte mit dem Wirkstoff Tembotrione (z.B. Laudis) und die bodenaktiven Produkte Spectrum, Successor 600/Quantum, Aspect Pro/Aspect Neo, Spectrum Gold, Successor TX, Stomp Aqua. Kritischer ist die Situation bei gräseraktiven Sulfonyl-Wirkstoffen wie Nicosulfuron (z.B. SL 950, Talisma, etc.), Foramsulfuron (z.B. MaisTer Power, Monsoon), Rimsulfuron (z.B. Titus, Dragster). Hier ist neben der Wachsschicht wichtig, dass wenig Wasser im Kelch ist (ein Rest wird immer bleiben), die Tag/Nachtamplitude nicht mehr als 15-17°C ist, Temperaturen nicht über 25°C sind bei der Ausbringung. Für dicambahältige Produkte (z.B. Mais Banvel flüssig oder WG, Mural, Delion, Casper, Diniro, Elumis Profi Pack, Kwizda Maispack, etc.) aber auch für den Valentia-Mais Pack sollen die Nachttemperaturen nicht unter 8-10°C fallen.
DSC_2477.jpg © LK OÖ/Köppl
Wenn der Mais eine sattgrüne Farbe hat, muss hier die Unkrautbekämpfung rasch erfolgen © LK OÖ/Köppl
Es ist besser im 5-Blattstadium des Maises und guten Bedingungen zu behandeln als im 4-Blattstadium und ungünstigen Bedingungen
Details zu den einzelnen Produkten gibt es hier.
DSC_2492.jpg © LK OÖ/Köppl
Wenn trotz VA-Behandlung noch Weißer Gänsefuß vorhanden ist, soll mit ener Korrektur nicht mehr zugewartet werden © LK OÖ/Köppl

Soja-Unkrautbekämpfung

Auch in Sojabohne laufen trotz Vorauflaufbehandlungen Unkräuter und Ungräser auf. Um festzustellen, ob noch eine Wirkung eintritt, kann bei einigen Pflanzen ein Stab eingesteckt werden und dann einige Tage beobachtet werden, ob die Pflanzen wachsen. Ist nur Weißer Gänsefuß vorhanden, dann genügen bei kleinem Unkraut 7,5 g/ha Harmony SX + 0,1 % Netzmittel (z.B. Optiwett CS 7, mind. 0,25 l/ha), bei breiterer Verunkrautung und größeren Pflanzen ist 0,8 l/ha Pulsar Plus beizumengen. Soja ist bezüglich der Wachsschicht nicht so empfindlich wie Mais, es können auch Bestände bereits behandelt werden, wo noch nach den Niederschlägen Sojapflanzen auflaufen.
Bei einer reinen Nachauflaufstrategie kann die erste Keimwelle mit 7,5 g/ha Harmony SX und 0,8 l/ha Pulsar plus Netzmittel (0,1%ig, mind. 0,25 l/ha) behandelt werden. Beim Auflaufen der zweite Welle ist diese Behandlung zu wiederholen. Es wird nicht empfohlen, ein Produkt gegen Hirse beizumengen, hier ist ein eigener Arbeitsgang ab dem 3-Blattstadium der Hirsen zu machen. Pulsar-produkte haben nur eine leichte Wirkung gegen Hirsen, die Bodenwirkung ist auch gering.
Zu beachten ist auch, dass Pulsar 40 nur einmal in der Saison eingesetzt werden darf, für eine Splitting-Apllikation ist nur Pulsar plus zugelassen. Eine Spritzfolge von Pulsar 40 und Pulsar plus ist daher auch nicht möglich. Pulsar 40 bzw. Pulsar Plus dürfen nur einmal innerhalb von drei Jahren auf derselben Fläche eingesetzt werden
 
DSC_2487.jpg © LK OÖ/Köppl
Der Verbiss durch Wild tritt heuer schon relativ früh auf © LK OÖ/Köppl

Soja-Wildverbiss

Heuer sieht man relativ früh schon deutlich Fraßspuren vom Wild. Auf den Fraß von Hasen und anderem Wild ist daher zu achten. Teilweise sind die Keimblätter nach dem Verbiss noch vorhanden, hier kann der Soja noch austreiben, steht nur mehr der Stängel, stirbt die Pflanze ab. Das Produkt Bio-Aminosol (2,0 l/ha, 2 bis 3 Tage in 2,0 l Wasser ansetzen) hat eine gute Repellentwirkung gegen Haarwild. Wuxal Amino (2,0 l/ha) muss ebenfalls 2 Tage vor der Anwendung angesetzt werden. Eine Ausbringung gemeinsam mit dem Herbizid ist möglich. Eine weitere Möglichkeit gegen Haar-und Rehwild besteht mit Trico (10 l/ha) in ca. 200 l Wasser. Wuxal-Amino (2,0 l/ha) und Trico (3,0 l/ha) können auch gemischt werden. Eine Woche vor und nach einer Trico-Anwendung darf keine sonstige Blattbehandlung (z.B. Herbizide) durchgeführt werden. Der Neuzuwachs ist durch alle Präparate nicht geschützt, durch Regen kann die Wirkung gemindert werden.
 
Gegen Tauben wirken Vogelscheuchen nur bedingt, in schwerwiegenden Fällen kann gemäß Federwildverordnung mit der Jägerschaft Kontakt aufgenommen werden.
 

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