Aktive Waldbewirtschaftung stärkt die Wälder
Schritte zum Erfolg
Am Beginn einer erfolgreichen Waldbewirtschaftung steht immer die Festlegung eines Betriebsziels. Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer müssen sich darüber im Klaren sein, in welche Richtung sich ihr Wald entwickeln soll und welche Nutzung im Vordergrund steht. Ob Brennholzversorgung, Wertholzproduktion oder eine Kombination aus wirtschaftlichen und ökologischen Zielen angestrebt wird. Wesentlich ist, dass die Zielsetzung realistisch und auf die betriebliche Situation abgestimmt ist. Erst wenn diese grundlegende Frage geklärt sind, können weitere Schritte sinnvoll gesetzt werden.
Darauf aufbauend ist eine genaue Erhebung der Ist-Situation notwendig. Die Kenntnis der einzelnen Bestände bildet die Basis jeder Planung. Baumartenanteile, Altersstruktur, Vorrat und Zuwachs geben ebenso wie die Rahmenbedingungen für Holzernte und Bringung Aufschluss darüber, wo der Betrieb aktuell steht. Erst mit diesem Überblick lässt sich beurteilen, wo Handlungsbedarf besteht und welche Potenziale vorhanden sind.
Ausgehend von der aktuellen Bestandessituation werden konkrete Maßnahmen festlegt. Pflegeeingriffe, Durchforstungen oder Verjüngungsmaßnahmen werden gezielt geplant und zeitlich eingeordnet. Gleichzeitig lässt sich daraus das nachhaltig nutzbare Holzpotenzial ableiten.
Entscheidend ist dabei nicht nur die Planung, sondern vor allem auch die konsequente Umsetzung der gesteckten Ziele. Erst eine Kombination aus allen Schritten führt langfristig zu stabilen, klimafitten Beständen, die auch wirtschaftlich überzeugen können.
Darauf aufbauend ist eine genaue Erhebung der Ist-Situation notwendig. Die Kenntnis der einzelnen Bestände bildet die Basis jeder Planung. Baumartenanteile, Altersstruktur, Vorrat und Zuwachs geben ebenso wie die Rahmenbedingungen für Holzernte und Bringung Aufschluss darüber, wo der Betrieb aktuell steht. Erst mit diesem Überblick lässt sich beurteilen, wo Handlungsbedarf besteht und welche Potenziale vorhanden sind.
Ausgehend von der aktuellen Bestandessituation werden konkrete Maßnahmen festlegt. Pflegeeingriffe, Durchforstungen oder Verjüngungsmaßnahmen werden gezielt geplant und zeitlich eingeordnet. Gleichzeitig lässt sich daraus das nachhaltig nutzbare Holzpotenzial ableiten.
Entscheidend ist dabei nicht nur die Planung, sondern vor allem auch die konsequente Umsetzung der gesteckten Ziele. Erst eine Kombination aus allen Schritten führt langfristig zu stabilen, klimafitten Beständen, die auch wirtschaftlich überzeugen können.
Gezielte Planung führt zum Erfolg
Die Vorteile einer gezielten Planung sind vielfältig und wirken auf mehreren Ebenen. Die aktive Förderung von Struktur- und Baumartenvielfalt in Beständen streut deren Risiko und erweitert die waldbaulichen Handlungsspielräume. Strukturierte Mischbestände sind deutlich widerstandsfähiger gegenüber Stürmen, Trockenperioden und Schädlingen als gleichförmige Bestände oder Monokulturen. Durch die Einbeziehung der Naturverjüngung lassen sich nicht unerhebliche Kosten bei der Aufforstung einsparen.
Rechtzeitig durchgeführte Pflege- und Durchforstungseingriffe verbessern die Stabilität des Einzelbaums und des gesamten Bestandes.
Gezielte Durchforstungen fördern den Durchmesserzuwachs der freigestellten Bäume. Dadurch verschiebt sich die Holzernte hin zu stärkeren Sortimenten, was höhere Erlöse bei gleichzeitig geringeren Erntekosten ermöglicht. Zudem kann die Umtriebszeit verkürzt werden. Insbesondere bei der Fichte lässt sich so das Schadens- und Ausfallsrisiko deutlich reduzieren.
Rechtzeitig durchgeführte Pflege- und Durchforstungseingriffe verbessern die Stabilität des Einzelbaums und des gesamten Bestandes.
Gezielte Durchforstungen fördern den Durchmesserzuwachs der freigestellten Bäume. Dadurch verschiebt sich die Holzernte hin zu stärkeren Sortimenten, was höhere Erlöse bei gleichzeitig geringeren Erntekosten ermöglicht. Zudem kann die Umtriebszeit verkürzt werden. Insbesondere bei der Fichte lässt sich so das Schadens- und Ausfallsrisiko deutlich reduzieren.
Praxisplan erleichtert Bewirtschaftung
Um die Maßnahmenplanung bei der Bewirtschaftung nicht aus den Augen zu verlieren, braucht es ein praxistaugliches Instrument. Genau hier setzt der Praxisplan Waldwirtschaft an. Er wurde speziell für Klein- und Kleinstwaldbetriebe entwickelt und unterstützt Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer bei der Planung und Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen. Zentrales Element im Praxisplan ist das Maßnahmenblatt, wo geplante Eingriffe je Bestand inklusive Holzanfall übersichtlich dargestellt sind. Der Online-Zugriff auf alle Daten ermöglicht zudem jederzeit einen aktuellen Überblick.