Wartberg an der Krems, Bezirk Kirchdorf, Kreisläufe statt Tempo
Mit nur 20 Hektar Fläche, dafür aber mit umso mehr Ideenreichtum, Fachwissen und Bodenständigkeit, beweisen Christoph und Katharina Mayrhofer, dass ein Vollerwerbsbetrieb auch im Kleinen erfolgreich und zukunftsfit sein kann.
2023 haben sie den Erbhof von Christophs Eltern übernommen und führen seither die über drei Jahrzehnte gewachsene Direktvermarktung mit Hilfe der Übergeber mit viel Innovationsgeist weiter.
Bereits seit rund 30 Jahren wird am Betrieb direkt vermarktet – ein starkes Fundament, auf dem die junge Generation konsequent aufbaut. Heute gehören 100 Legehennen und zwei Hähne zum Hof, deren Eier nicht nur frisch verkauft, sondern auch von einem Partnerbetrieb zu Nudeln verarbeitet werden. Vervollständigt wird der Kreislauf durch 36 Mastschweine, allesamt am Hof geschlachtet und verarbeitet und 30 Mastkalbinnen, die teilweise über Direktvermarktung, teilweise über die Rinderbörse verkauft werden. Besonders hervorzuheben ist die Fütterung. Diese erfolgt sehr extensiv, bei den Mastschweinen werden Grünschnitt und Heu zugefüttert. Sie werden bis zu einem Jahr alt, bis sie geschlachtet werden. Bei den Rindern erfolgt die Fütterung ohne Silage, rein mit Grünschnitt, Heu und hofeigenem Getreide. Ein weiteres wichtiges Standbein des Betriebes ist die Veredelung von Obst und Getreide.
2023 haben sie den Erbhof von Christophs Eltern übernommen und führen seither die über drei Jahrzehnte gewachsene Direktvermarktung mit Hilfe der Übergeber mit viel Innovationsgeist weiter.
Bereits seit rund 30 Jahren wird am Betrieb direkt vermarktet – ein starkes Fundament, auf dem die junge Generation konsequent aufbaut. Heute gehören 100 Legehennen und zwei Hähne zum Hof, deren Eier nicht nur frisch verkauft, sondern auch von einem Partnerbetrieb zu Nudeln verarbeitet werden. Vervollständigt wird der Kreislauf durch 36 Mastschweine, allesamt am Hof geschlachtet und verarbeitet und 30 Mastkalbinnen, die teilweise über Direktvermarktung, teilweise über die Rinderbörse verkauft werden. Besonders hervorzuheben ist die Fütterung. Diese erfolgt sehr extensiv, bei den Mastschweinen werden Grünschnitt und Heu zugefüttert. Sie werden bis zu einem Jahr alt, bis sie geschlachtet werden. Bei den Rindern erfolgt die Fütterung ohne Silage, rein mit Grünschnitt, Heu und hofeigenem Getreide. Ein weiteres wichtiges Standbein des Betriebes ist die Veredelung von Obst und Getreide.
Säfte, Most, Cider und Edelbrände entstehen in der hofeigenen Most- und Saftpresse sowie der Brennerei. Neben den klassischen Obst- und Getreidebränden werden Whisky, Gin und Rum am Hof gebrannt. Das dafür nötige Getreide stammt vom eigenen Feld, welches mit der hofeigenen Getreidereinigung geputzt wird. Unter anderem wird von Katharina das Getreide zu frischem Sauerteigbrot weiterverarbeitet. Neben alten Getreidesorten und -raritäten wachsen auch Linsen auf den Feldern und tragen zur Vielfalt und Bodengesundheit bei. Dass Qualität und Innovationsfreude Früchte tragen, zeigen zahlreiche Auszeichnungen. Besonders stolz ist man auf die Goldmedaille für den Cider und Whisky sowie die Silbermedaille für den Rum bei der Ab-Hof-Messe 2026 in Wieselburg. Diese und viele weitere Prämierungen schmücken heute den 2023 gestalteten Verkostungsraum. Nachhaltigkeit wird bei den Mayrhofers ganzheitlich gedacht. Erneuerbare Energie spielt eine zentrale Rolle: Ein Windrad, eine Photovoltaikanlage und Solarthermie sorgen gemeinsam für eine weitgehend eigenständige Energieversorgung der betrieblichen Anlagen.
Begleitet durch eine fachliche Beratung im Bereich Direktvermarktung und die Ausarbeitung eines klaren Betriebskonzepts wurde die Weiterentwicklung des Hofes auf eine solide Grundlage gestellt. Auch in die Zukunft wird aktiv investiert. Geplant sind ein mobiler Hühnerstall sowie eine eigene Brotbackstube. Zusätzlich öffnet die Familie ihren Hof regelmäßig für die Öffentlichkeit – etwa beim jährlichen Hof-Weihnachtsmarkt. Parallel dazu wird der Auftritt in den sozialen Medien schrittweise aufgebaut. Das fachliche Fundament ist ebenso breit wie das Produktsortiment: Christoph absolvierte 2025 den Meisterkurs für Innovation und Direktvermarktung aus der Kurskategorie „ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement“, ist Facharbeiter für Forstwirtschaft und geprüfter Edelbrandsommelier. Sein Vater bringt als Mostsommelier zusätzlich sensorische Expertise ein. Am Hof vereint sich somit generationsübergreifendes Wissen und Zusammenarbeit mit frischem Unternehmergeist.
Betriebsspiegel
- Gesamtfläche 20,8 Hektar davon 12,2 Hektar Acker, 6,4 Hektar Wiesen (4,5 Hektar zugepachtet), 2,2 Hektar Wald
- www.bauerzuehrnsdorf.at