OÖ Pflanzenmarkt 2/26
Ölkürbis in Österreich auch 2026 gefragt
Im Jahr 2025 betrug die Ölkürbis-Anbaufläche laut AMA-Flächenstatistik bundesweit 35.300 ha. Das flächenstärkste Bundesland ist bei Ölkürbis Niederösterreich mit 22.500 ha, gefolgt von der Steiermark mit 9.100 ha, Burgenland mit 1.700 ha und Oberösterreich mit 1.600 ha.
Ölkürbis zählte im Vorjahr zu den deckungsbeitragsstärksten Ackerkulturen. So konnte in Oberösterreich bei einem Ertrag von Ø 1.000 kg je ha und einem Preis von 3,00 € je kg netto ein Deckungsbeitrag von rund 1.360 € je ha erzielt werden. Leider traten bei der letzten Ernte nicht selten Qualitätsprobleme mit weißen Kernen auf, die bei einzelnen Betrieben zu empfindlichen Preisabschlägen führten. Dennoch bleibt der Ölkürbis auch in Oberösterreich eine der wirtschaftlich interessantesten Ackerkulturen.
Ölkürbis zählte im Vorjahr zu den deckungsbeitragsstärksten Ackerkulturen. So konnte in Oberösterreich bei einem Ertrag von Ø 1.000 kg je ha und einem Preis von 3,00 € je kg netto ein Deckungsbeitrag von rund 1.360 € je ha erzielt werden. Leider traten bei der letzten Ernte nicht selten Qualitätsprobleme mit weißen Kernen auf, die bei einzelnen Betrieben zu empfindlichen Preisabschlägen führten. Dennoch bleibt der Ölkürbis auch in Oberösterreich eine der wirtschaftlich interessantesten Ackerkulturen.
Auch 2026 herrscht bei Ölkürbis eine gute Nachfrage. So melden bereits alle großen Aufkäufer für die kommende Ernte einen Bedarf von rund 40.000 ha an, der teils über Flächenausweitungen, teils über Neueinsteiger zu decken ist. Es muss aber klar festgehalten werden, dass ein Einstieg in den Ölkürbisanbau nur mit einem abgeschlossenen Anbaukontrakt und gesicherter Logistik bei Ernte und Trocknung empfohlen werden kann. Beim Ölkürbisanbau handelt es sich um einen sensiblen Markt, der bei Nichtbefolgen dieser Grundsätze rasch unter Druck kommen kann.
Rübenkampagne in der Endphase
Die Rübenanlieferung ist bis auf geringe Restmengen praktisch abgeschlossen. Die erwartete Gesamtmenge wird rund 1,96 Mio. Tonnen konventionelle Rüben betragen. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Hektarertrag von rund 79 Tonnen (Oberösterreich: 96 Tonnen). Erfreulich zeigen sich nach wie vor die Zuckergehalte. Diese liegen kumuliert bei der Übernahme bei 17,30 %. Auch die täglichen Zuckergehalte bei der Verarbeitung liegen stabil zwischen 16,50 – 17,00 Prozent. Trotz der aktuell sehr winterlichen Bedingungen ist die Rübenqualität noch immer sehr zufriedenstellend.
Die täglichen Verarbeitungsleistungen im Werk Tulln liegen bei rund 12.500 Tonnen. Aktuell liegt die kumulierte Rübenverarbeitung bei rund 1,7 Mio. Tonnen. Das Kampagneende wird Ende Jänner bzw. Anfang Februar erwartet.
Die täglichen Verarbeitungsleistungen im Werk Tulln liegen bei rund 12.500 Tonnen. Aktuell liegt die kumulierte Rübenverarbeitung bei rund 1,7 Mio. Tonnen. Das Kampagneende wird Ende Jänner bzw. Anfang Februar erwartet.
Kontrahierung bei Zuckerrübe gestartet
Die Kontrahierung für den Anbau 2026 hat bereits gestartet. So wie im Vorjahr werden sowohl online Webinare als auch persönliche, regionale Versammlungstermine über die AGRANA-Gebietsbetreuer angeboten. Der Kontrahierungszeitraum beginnt am 15. Jänner und endet am 29. Jänner. Parallel zur Kontrahierung kann auch die Saatgutbestellung durchgeführt werden. Die Saatgutbestellung ist ausschließlich online über das RIS möglich und beginnt ebenfalls am 15. Jänner. Ebenfalls im RIS findet sich eine Sortenbeschreibung aller in Österreich angebotenen Rübensorten („Sortenratgeber“).
Globale Ernte bei Weizen, Soja und Mais weiter angehoben
Das USDA hat seine Prognosen für die globalen Endbestände von Agrarrohstoffen gegenüber dem Dezember deutlich stärker angehoben als erwartet. Die Prognose für die globale Weizenernte wurde um gut 4 Mio. Tonnen auf einen Rekord von 842,17 Millionen Tonnen angehoben. Steigerungen gab es bei Weizen in Argentinien mit einem Plus von 3,5 Mio. Tonnen auf 27,5 Mio. Tonnen und für Russland mit 2 Mio. Tonnen auf 89,5 Mio. Tonnen. Russland ist infolge 2025/26 mit einem Weizenexport von 46,5 Mio. Tonnen global führend. So ist auch der weltweite Weizenlagerbestand um gut 3 Mio. Tonnen auf 278,25 Mio. Tonnen angewachsen. Verantwortlich für diese Rekordernte sind damit vor allem die USA, Argentinien, die EU und Russland.
Die chinesischen Sojabohnenimporte aus den USA sind 2025/26 um 93 % eingebrochen, weil die Chinesen Brasilien der Vorzug gaben und immer stärker auf Eigenproduktion setzen. Sojabohnen fielen infolge an der CBoT in Chicago auf den tiefsten Stand seit drei Monaten. Die US-Landwirtschaft leidet aber nicht nur unter dem Exportrückstau von Soja nach China, sondern auch unter einer massiven Korrektur der USDA bezgl. der US-Maisernte, die einen entsprechenden Preisrückgang ausgelöst hat. So sind in dieser Saison die Endbestände bei Mais, entgegen den Prognosen der Analysten, um rund 17 Mio. Tonnen auf rund 57 Mio. Tonnen gewachsen.
Die chinesischen Sojabohnenimporte aus den USA sind 2025/26 um 93 % eingebrochen, weil die Chinesen Brasilien der Vorzug gaben und immer stärker auf Eigenproduktion setzen. Sojabohnen fielen infolge an der CBoT in Chicago auf den tiefsten Stand seit drei Monaten. Die US-Landwirtschaft leidet aber nicht nur unter dem Exportrückstau von Soja nach China, sondern auch unter einer massiven Korrektur der USDA bezgl. der US-Maisernte, die einen entsprechenden Preisrückgang ausgelöst hat. So sind in dieser Saison die Endbestände bei Mais, entgegen den Prognosen der Analysten, um rund 17 Mio. Tonnen auf rund 57 Mio. Tonnen gewachsen.