OÖ: Kälberversteigerung in Regau am 9. Februar 2026
Bei der gestrigen Kälberversteigerung war der Auftrieb annähernd stabil im Vergleich zu den vorangegangenen Märkten. Insgesamt wurden 453 Kälber aufgetrieben, welche restlos verkauft wurden. Auch gestern waren neben den Handelsfirmen zahlreiche bäuerliche Käufer anwesend. Dies sorgte für weiter steigende Preise in allen Kategorien. Besonders markant war der Preisanstieg bei den weiblichen Kälbern. Höchstpreise von 13 Euro und mehr gab es quer durch alle Gewichtsklassen. Über 45% der verkauften Fleckviehstierkälber waren diesmal genetisch hornlos, was sich ebenfalls positiv auf die Preisbildung auswirkte.
Durch die flächendeckend sehr gute Grundfuttersituation sowie die stabilen Schlachtrinderpreise rechnen wir in den nächsten Wochen mit einer guten Nachfrage nach gut mastfähigen Kälbern und ersuchen alle Mitglieder, die Versteigerung in Regau für die Vermarktung ihrer Tiere zu nutzen.
Durch die flächendeckend sehr gute Grundfuttersituation sowie die stabilen Schlachtrinderpreise rechnen wir in den nächsten Wochen mit einer guten Nachfrage nach gut mastfähigen Kälbern und ersuchen alle Mitglieder, die Versteigerung in Regau für die Vermarktung ihrer Tiere zu nutzen.
347 Stierkälber kosteten bei einem Durchschnittsgewicht von 95 kg durchschnittlich 9,20 Euro netto je Kilogramm (+0,36), was einen Bruttopreis von 996,48 Euro je Kalb bedeutet, wobei für sehr gute Qualitäten Preise bis 13,00 Euro netto erzielt wurden. Fleckviehkälber kosteten bis 90 kg im Schnitt 9,37 Euro, bis 100 kg 9,42 Euro, bis 110 kg 9,00 Euro und bis 120 kg 8,74 Euro. Über 45% der angebotenen Kälber wurden von den Firmen Wiestrading GmbH, Österr. Rinderbörse GmbH und Agrarmarketing Gerner angekauft. Größere Mengen kauften auch die Firmen Purkhauser und Kaufmann Agrar.
Bei den 84 angebotenen weiblichen Nutzkälbern war das Preisniveau ebenfalls deutlich steigend. Speziell gut entwickelte Fleischrassekreuzungen waren sehr gefragt und erzielten Preise bis 10,50 Euro netto. Das Preisband reichte je nach Qualität von 4,50 Euro bis 10,50 Euro. Der Durchschnittspreis bei einem Durchschnittsgewicht von 93 kg betrug 8,06 Euro netto (+0,71).
Die 22 angebotenen weiblichen Zuchtkälber waren preislich ebenfalls ansteigend. Der Durchschnittspreis bei einem Durchschnittsgewicht von 94 Kilogramm betrug 814,04 Euro. Den Höchstpreis von rund 970 Euro brutto erzielte der Zuchtbetrieb Kreil Katharina aus Pöndorf für ein sehr gut entwickeltes Hernesto-Kalb aus einer leistungsstarken McFit-Tochter.
Bei den 84 angebotenen weiblichen Nutzkälbern war das Preisniveau ebenfalls deutlich steigend. Speziell gut entwickelte Fleischrassekreuzungen waren sehr gefragt und erzielten Preise bis 10,50 Euro netto. Das Preisband reichte je nach Qualität von 4,50 Euro bis 10,50 Euro. Der Durchschnittspreis bei einem Durchschnittsgewicht von 93 kg betrug 8,06 Euro netto (+0,71).
Die 22 angebotenen weiblichen Zuchtkälber waren preislich ebenfalls ansteigend. Der Durchschnittspreis bei einem Durchschnittsgewicht von 94 Kilogramm betrug 814,04 Euro. Den Höchstpreis von rund 970 Euro brutto erzielte der Zuchtbetrieb Kreil Katharina aus Pöndorf für ein sehr gut entwickeltes Hernesto-Kalb aus einer leistungsstarken McFit-Tochter.
Nächste Kälberversteigerung
Montag, 23. Februar 2026
Versteigerungsbeginn: Stierkälber 10 Uhr, Zuchtkälber 13 Uhr
Versteigerungsbeginn: Stierkälber 10 Uhr, Zuchtkälber 13 Uhr
Verkaufsergebnis
| Kategorie | Angebot | Verkauf | Preis € netto | Preis € brutto | Gewicht | Gesamt € brutto |
| Stierkälber | 347 | 347 | 9,20 | 10,39 | 96 kg | 996,48 |
| Fleckvieh | 288 | 288 | 9,17 | 10,36 | 96 kg | 996,37 |
| Fleischrasse-Kreuzung | 49 | 49 | 9,88 | 11,16 | 97 kg | 1.081,69 |
| sonst. Rassen | 10 | 10 | 6,15 | 6,95 | 84 kg | 582,31 |
| weibl. Zuchtkälber | 22 | 22 | 7,67 | 8,67 | 94 kg | 814,04 |
| weibl. Nutzkälber | 84 | 84 | 8,06 | 9,11 | 93 kg | 850,29 |
| Gesamt | 453 | 453 |