OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 26. Jänner bis 1. Februar 2026
Schlachtrinder:
Auch in Deutschland herrscht im Bereich der Jungstiere regional eine unterschiedliche Preisentwicklung. So ist im Norden ein ausgeglichener Markt gegeben während in Bayern das Angebot zunimmt. Dadurcht steigt der Widerstand der Schlachthöfe für stabile Preise und somit dürften die Preise etwas nachgeben. Auch bei weiblichen Rindern hat sich in Deutschland der Markt gedreht. Bei einem aktuell steigenden Angebot (z.T. auch durch die Absenkung der Milchpreise bedingt) sind die Preise unter Druck.
In Österreich stellt sich die Situation in der aktuellen Woche noch differenziert zum deutschen Markt dar. Bei Jungstieren kann die Nachfrage aktuell nicht vollständig erfüllt werden. Der Widerstand der Schlachthöfe gegen steigende Preise nimmt zu. Aktuell gibt es keine Einigung mit dem Schlachtbetrieben für steigende Notierungen. Daher gilt weiterhin die Empfehlung, fertige Stiere zu vermarkten.
Auch bei Schlachtkühen wird aktuell die Nachfrage nicht zu 100% gedeckt. Entsprechend dem Trend im europäischen Umfeld dürfte vorerst die Preisspitze erreicht sein. In Österreich stiegen die Notierungspreise allerdings nochmal an.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
In Österreich stellt sich die Situation in der aktuellen Woche noch differenziert zum deutschen Markt dar. Bei Jungstieren kann die Nachfrage aktuell nicht vollständig erfüllt werden. Der Widerstand der Schlachthöfe gegen steigende Preise nimmt zu. Aktuell gibt es keine Einigung mit dem Schlachtbetrieben für steigende Notierungen. Daher gilt weiterhin die Empfehlung, fertige Stiere zu vermarkten.
Auch bei Schlachtkühen wird aktuell die Nachfrage nicht zu 100% gedeckt. Entsprechend dem Trend im europäischen Umfeld dürfte vorerst die Preisspitze erreicht sein. In Österreich stiegen die Notierungspreise allerdings nochmal an.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Nutzkälber:
Die Preise bei den männlichen Nutzkälbern sind leicht gestiegen
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 7,50 Euro/kg netto (8,45 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 7,80 Euro/kg netto (8,80 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80kg: ca. 5,00 Euro/kg netto (5,65 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 5,20 Euro/kg netto (5,90 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 7,50 Euro/kg netto (8,45 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 7,80 Euro/kg netto (8,80 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80kg: ca. 5,00 Euro/kg netto (5,65 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 5,20 Euro/kg netto (5,90 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger
Preiserwartungen netto für Woche 05/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 6,75 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 9,55 Euro |