OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 19. bis 25. Jänner 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland laufen die Geschäfte mit Schlachtrindern auch Mitte Jänner weiter zügig. Nachdem für Jungstiere in den verganenen Wochen stetig höhere Preise gezahlt wurden, sind die Stückzahlen etwas angestiegen. Die Stimmen am Markt, die von einer ausgeglichenen Situation berichten, nehmen zu. Damit notieren die Preise stabil. Bei Schlachtkühen sind die angebotenen Mengen überschaubar. Gleichzeitig fällt die Nachfrage etwas flotter aus. Die Preisempfehlung wurde erneut leicht angehoben.
In Österreich ist das Angebot an Jungstieren nach wie vor knapp, wobei die Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels ruhiger wird. Nach dem gut verlaufenen Weihnachtsgeschäft werden die Lagerbestände aktuell aufgefüllt, die Bestellungen des Lebensmitteleinzelhandels sind in der aktuellen Woche verhaltener. Die Empfehlung lautet, schlachtreife Stiere unbedingt zu vermarkten, da die Preisspitze vorerst erreicht sein dürfte. Die Notierungen wurden noch einmal leicht angehoben, wobei der Widerstand seitens der Marktteilnehmer zusehends stärker wird.
Bei Schlachtkühen ist die Situation ähnlich wie in Deutschland. D.h. die Nachfrage ist sehr gut, vor allem im Export Richtung Schweiz. Das Angebot ist nach wie vor überschaubar, die Preisnotierung geht nach oben. In diesem Sog notierten auch die Kalbinnen leicht nach oben.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
In Österreich ist das Angebot an Jungstieren nach wie vor knapp, wobei die Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels ruhiger wird. Nach dem gut verlaufenen Weihnachtsgeschäft werden die Lagerbestände aktuell aufgefüllt, die Bestellungen des Lebensmitteleinzelhandels sind in der aktuellen Woche verhaltener. Die Empfehlung lautet, schlachtreife Stiere unbedingt zu vermarkten, da die Preisspitze vorerst erreicht sein dürfte. Die Notierungen wurden noch einmal leicht angehoben, wobei der Widerstand seitens der Marktteilnehmer zusehends stärker wird.
Bei Schlachtkühen ist die Situation ähnlich wie in Deutschland. D.h. die Nachfrage ist sehr gut, vor allem im Export Richtung Schweiz. Das Angebot ist nach wie vor überschaubar, die Preisnotierung geht nach oben. In diesem Sog notierten auch die Kalbinnen leicht nach oben.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
DI Werner Habermann, ARGE Rind
Preiserwartungen netto für Woche 04/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 6,70Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 9,75 Euro |
Nutzkälber:
Die Preise bei den weiblichen Nutzkälbern sind leicht gefallen.
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 7,30 Euro/kg netto (8,25 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 7,60 Euro/kg netto (8,60 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80kg: ca. 5,00 Euro/kg netto (5,65 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 5,20 Euro/kg netto (5,90 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt:
Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 7,30 Euro/kg netto (8,25 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 7,60 Euro/kg netto (8,60 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80kg: ca. 5,00 Euro/kg netto (5,65 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 5,20 Euro/kg netto (5,90 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger