OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 09. bis 15. Februar 2026
Schlachtrinder:
In Deutschland ist die Markt- und Preisentwicklung zwischen dem Norden und dem Süden weiterhin differenziert. Die Stückzahl vermarkteter Schlachtrinder befindet sich in Bayern nach wie vor auf einem guten Niveau bei einer etwas schwächeren Nachfrage. Den Forderungen mehrerer großer Schlachtunternehmen auf Preisrücknahme wurde dahingehend nachgegeben und die Preisnotierungen etwas abgesenkt.
In Österreich steht einem durchschnittlichen Angebot ebenso eine etwas verhaltene Nachfrage auf den Absatzmärkten gegenüber (bevorstehende Faschingswoche, beginnende Fastenzeit kombiniert mit den Semesterferien). Die Jungstiernotierungen geben leicht nach unten nach.
Bei Schlachtkühen ist das Angebot gegenüber der Vorwoche leicht erhöht.
Demgegenüber steht eine etwas schwächere Nachfrage nach Verarbeitungsrindfleisch im Inland. Auch die Exportdynamik zeigt sich aufgrund der relativ hohen Preise im Vergleich zu anderen EU-Ländern etwas gebremst. Die Schweiz-Kontingente (Kuhhälften) sind neu verteilt, der österreichische Anteil dabei hat sich nach Brancheninformationen vorerst reduziert. Die Preisnotierungen für Schlachtkühe und Kalbinnen geben etwas nach.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
Preiserwartungen netto für Woche 07/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
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| Kalbin HK R2/3 | 6,70 Euro |
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| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
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| Schlachtkälber HK R2/3 | 9,55 Euro |
Nutzkälber:
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt: Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 8,20 Euro/kg netto (9,15 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 8,30 Euro/kg netto (9,30 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 5,20 Euro/kg netto (5,85 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 5,40 Euro/kg netto (6,10 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger