Nitratinformationsdienst (NID): Ergebnisse und Empfehlungen zu Winterweizen und Triticale 2026
Für die Empfehlungen wurden von 26. - 29. Jänner 31 Schläge auf der nördlichen (13) und südlichen (18) Traun-Enns-Platte in einer Tiefe von 0 - 90 cm beprobt (getrennte Beprobung der Tiefenstufen 0 - 30 cm, 30 - 60 cm und 60 - 90 cm) und der mineralische Stickstoff analysiert (Nitrat in allen drei Tiefenstufen, Ammonium in 0 - 30 cm). Ab einem bestimmten Vorrat an mineralischem Stickstoff im Boden kann Stickstoffdünger eingespart werden. Dabei ist von den Düngeempfehlungen der Richtlinien für die sachgerechte Düngung auszugehen.
Zur Interpretation der Ergebnisse wurden mögliche Einflussfaktoren auf den Vorrat an mineralischem Stickstoff erhoben. Das waren die Hauptfrucht, die Vorfrucht, der Viehbesatz, die Zwischenfrucht und die Bodenverhältnisse.
Zur Interpretation der Ergebnisse wurden mögliche Einflussfaktoren auf den Vorrat an mineralischem Stickstoff erhoben. Das waren die Hauptfrucht, die Vorfrucht, der Viehbesatz, die Zwischenfrucht und die Bodenverhältnisse.
Vorrat an pflanzenverfügbarem Stickstoff Anfang Februar 2026
Der Gehalt an mineralischem Stickstoff (Nmin) betrug im Durchschnitt (gerundet) 60 kg N/ha (2025: 37 kg N/ha, 2024: 29 kg N/ha, 2023: 48 kg N/ha, 2022: 37 kg N/ha, 2021: 49 kg N/ha). In den einzelnen Tiefenstufen waren es durchschnittlich 28 kg in den obersten 30 cm, 20 kg in 30 - 60 cm und 12 kg in 60 - 90 cm Tiefe. Die Werte der heuer untersuchten Schläge lagen zwischen 27 und 137 kg N/ha in 0 - 90 cm Bodentiefe, wobei der höchste Wert nach einem Grünlandumbruch verzeichnet wurde. Auf den beprobten Flächen befanden sich 50% der Werte zwischen 38 kg N/ha und 71 kg N/ha und damit überwiegend auf mittlerem Niveau. Fünf der untersuchten Feldstücke hatten Nmin-Gehalte im Boden von über 90 kg N/ha.
Unterschiede zwischen den Nmin-Gehalten von Schlägen in der nördlichen Traun-Enns-Platte (Bezirke Linz-Land und Wels-Land) und der südlichen (Bezirke Kirchdorf und Steyr) waren nicht feststellbar. Zwischenfrüchte wurden nur nach Winterraps angebaut. Die Vorfrüchte erwiesen sich als relevanter Einfluss auf die Nmin-Gehalte.
Die am häufigsten vertretenen Vorfrüchte waren Körnermais (13-mal), Silomais, Sojabohne und Winterraps (je 4-mal), außerdem Zuckerrübe (3-mal), Ölkürbis und Sommerhafer (je 1-mal) sowie Grünlandumbruch (1-mal). Die Vorfrucht Körnermais führte zu Nmin-Gehalten von durchschnittlich 50 kg N/ha. Nach Silomais wurden durchschnittliche Werte von 64 kg N/ha, nach Sojabohne 55 kg N/ha, nach Winterraps 81 kg N/ha und nach Zuckerrübe 31 kg N/ha festgestellt. Bei den anderen Vorfrüchten ist die Anzahl der Fälle aber für eine Empfehlung zu gering (nach Vorfrucht Ölkürbis 62 kg N/ha, Sommerhafer 119 kg N/ha, Grünland 137 kg N/ha).
Unterschiede zwischen den Nmin-Gehalten von Schlägen in der nördlichen Traun-Enns-Platte (Bezirke Linz-Land und Wels-Land) und der südlichen (Bezirke Kirchdorf und Steyr) waren nicht feststellbar. Zwischenfrüchte wurden nur nach Winterraps angebaut. Die Vorfrüchte erwiesen sich als relevanter Einfluss auf die Nmin-Gehalte.
Die am häufigsten vertretenen Vorfrüchte waren Körnermais (13-mal), Silomais, Sojabohne und Winterraps (je 4-mal), außerdem Zuckerrübe (3-mal), Ölkürbis und Sommerhafer (je 1-mal) sowie Grünlandumbruch (1-mal). Die Vorfrucht Körnermais führte zu Nmin-Gehalten von durchschnittlich 50 kg N/ha. Nach Silomais wurden durchschnittliche Werte von 64 kg N/ha, nach Sojabohne 55 kg N/ha, nach Winterraps 81 kg N/ha und nach Zuckerrübe 31 kg N/ha festgestellt. Bei den anderen Vorfrüchten ist die Anzahl der Fälle aber für eine Empfehlung zu gering (nach Vorfrucht Ölkürbis 62 kg N/ha, Sommerhafer 119 kg N/ha, Grünland 137 kg N/ha).
Empfehlung zu Getreide
Nmin-Vorräte im Boden, die 40 kg N/ha übersteigen, können auf die empfohlene Düngemenge (gemäß Richtlinien für die sachgerechte Düngung) angerechnet werden, ohne dass Ertragseinbußen zu erwarten sind. Nach der Vorfrucht Körnermais ergibt sich daraus eine Empfehlung zur Einsparung der Düngung von 10 kg N/ha, nach Silomais 25 kg N/ha, nach Sojabohne 15 kg N/ha und nach Winterraps 40 kg N/ha. Nach Zuckerrübe ist keine Einsparung der Düngung sinnvoll.
Geltende Obergrenzen, z.B. Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung, GRUNDWasser 2030, pauschale Empfehlungen (Richtlinien für die sachgerechte Düngung) und sonstige Vorgaben zur Düngereduktion sind jedoch einzuhalten und bleiben von den Empfehlungen unberührt.
Geltende Obergrenzen, z.B. Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung, GRUNDWasser 2030, pauschale Empfehlungen (Richtlinien für die sachgerechte Düngung) und sonstige Vorgaben zur Düngereduktion sind jedoch einzuhalten und bleiben von den Empfehlungen unberührt.