LK-Gartentipp
Traumhafte Orchideen
Exotische Schönheit bei richtiger Pflege
Sie ist eine der beliebtesten
Zimmerpflanzen weltweit,
stellt aber etwas höhere Pflegeansprüche.
In der Natur
wachsen die meisten Orchideen-
Arten als Aufsitzerpflanzen
auf den Bäumen des Tropenwaldes.
Daher unterscheidet
sich auch die Pflege ganz
grundsätzlich von den meisten
bekannten Topfpflanzen.
Orchideen brauchen unbedingt
ein Spezialsubstrat,
daher niemals herkömmliche
Blumenerde verwenden.
Orchideen-Substrate sind besonders
grobkörnig und luftig,
sodass keine Staunässe
an den Wurzeln entstehen
kann. Stauende Nässe führt
bei Orchideen in fast allen
Fällen zu Wurzelfäule und
einem schnellen Absterben
der Pflanzen. Achten Sie daher
unbedingt darauf, dass
sich kein Wasser im Übertopf
sammelt. Der richtige
Zeitpunkt zum Umtopfen
ist nach der Blüte im Frühjahr.
Der beste Standort für
Orchideen sind Fenster mit
Morgensonne, zu viel Sonne
schadet den Pflanzen nur.
Richtiges Gießen
Zum Gießen stellt man den
Orchideentopf am besten für
ca. 15 Minuten in lauwarmes,
kalkfreies Wasser – ev. Regewasser
verwenden. Anschließend
den Topf ebenfalls 15
Minuten gut abtropfen lassen,
bevor man ihn wieder in einen
Übertopf stellt. Orchideen
brauchen nicht viel Dünger,
dafür aber regelmäßig. Spezielle
Orchideendünger sind dafür
bestens geeignet und sollten
im Winterhalbjahr einmal
im Monat und im Sommerhalbjahr
zweimal monatlich
dem Gießwasser beigegeben
werden. Überschüssiges Gießwasser
wird dann für andere
Zimmerpflanzen verwendet.
Verblühte Blütenstiele sind regelmäßig
zu entfernen. Aber
erst wenn sie vollständig eingetrocknet
sind, wird bis ins
„Grüne“ zurückgeschnitten.