75 Jahre mit „Herz und Haund“
Mit einem Bericht im „Bauer“,
der Zeitung der Landwirtschaftskammer
OÖ, am 5. Jänner
1951 wurde die Gründung
des „Jugendwerks der Landwirtschaftskammer
für Oberösterreich“
bekannt gegeben. Die
Landjugend wurde damals aus
den 4H-Clubs gegründet. Die
vier H standen für „Head, Heart,
Hands & Health“, also Kopf,
Herz, Hände und Gesundheit.
Die Clubs basierten auf einem
US-amerikanischen Modell.
Ziel war, dass sich die bäuerliche
Jugend Wissen rund um Landund
Hauswirtschaft aneignete
und somit die österreichische
Landwirtschaft nach dem Krieg
wieder einen Aufschwung bekam.
Nun, ein dreiviertel Jahrhundert
später, handelt es sich
mit der Landjugend Oberösterreich
um die größte und aktivste
Jugendorganisation im ländlichen
Raum. Die Landwirtschaft
ist gemeinsam mit dem
Themenfeld Umwelt nach wie
vor einer von sechs Schwerpunkten
der Landjugend – die
anderen lauten Allgemeinbildung,
Sport und Gesellschaft,
Kultur und Brauchtum, Young
und International sowie Service
und Organisation.
Highlights 2026
Ein dreiviertel Jahrhundert gehört
natürlich gefeiert, weshalb
verschiedene Projekte
und Veranstaltungen geplant
sind. So hat ein Projektteam
Interviews mit rund 35 Wegbegleitern
der Landjugend geführt.
Aus den Interviews entstehen
Jubiläumsvideos, die im
Jahr 2026 laufend in den Sozialen
Netzwerken veröffentlicht
werden.
Highlight des Jubiläumsjahrs
wird das Bergevent am
Samstag, 6. September, auf
der Höss in Hinterstoder.
Aktive und ehemalige Landjugend-
Mitglieder und deren
Familien sind zu diesem herzlich
eingeladen. Starten wird
der Tag um 10.30 Uhr mit einer
Bergmesse am oberen Speichersee.
Unter anderem warten
verschiedene Musikgruppen
auf die Gäste und auch für
Kinder wird ein attraktives Programm
geboten.
Soziales Engagement
Die Landjugend ist mit Herz
und Haund bei der Sache – und
zeigt auch 2026 wieder soziales
Engagement. So findet von 1.
bis 2. Fastensonntag eine „Digital
Detox-Challenge“ statt. Dabei
soll gänzlich auf soziale Medien
wie Facebook, Instagram,
TikTok und Snapchat verzichtet
werden. Beim Online-Austausch
„Gelebte Inklusion bei
der Landjugend“ wird am 31.
März in den Mittelpunkt gerückt,
wie auch beeinträchtige
Jugendliche bei der Landjugend
ihren Platz finden können. Neben
vielen weiteren Aktivitäten
wird auch ein Leitfaden für die
Umsetzung von barrierefreien
Veranstaltungen erarbeitet.